Science - Nonfiction

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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 11. Juli 2002, 12:02

Der Nachfolger "Metamagicum" des Kultbuches "Gödel, Escher Bach" steht seinem Vorgänger in Nichts nach, lässt sich aber für Laien wie ich einer bin leichter lesen.

Es ist kein Roman, sondern eine Sammlung von selbst kommentierten Essays, die Douglas R. Hofstadter in "Spektrum der Wissenschaft" veröffentlichte, und sie befassen sich mit mathematisch-logischen sowie sprachlichen Spielereien, Rätseln, Künstlichers Intelligens, Chaotheorie, Kunst, Quantentheorie, Musik, und und und.

Und da die einzelnen Kapitel auch unabhängig voneinander lesbar sind, ist es nicht notwendig die ganzen 900 Seiten zu verschlingen. :mrgreen:

Gerade ich, die sich kaum auf mathematische Gebiete einlässt, war davon begeistert und das spricht für sich. Bild
Zuletzt geändert von Ginny-Rose_Carter am Donnerstag 8. August 2002, 19:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 8. August 2002, 18:49

Hab den Thread umbenannt. Ursprünglich gings mir hier nur um "Metamagicum", aber ich wills mal weiter ausbauen auf Bücher die sich auf eher spielerische Art mit der Wissenschaft beschäftigen und es auch dem Laien auf interessante Weise näherbringen.

Nächster Tipp von mir ist: "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte", von Oliver Sacks.
Sacks ist ein New Yorker Neuropsychologe der hier zwanzig tragik-komische Geschichten von Patienten erzählt, die aus der gesellschaftlichen Normalität gefallen sind.

Hirnabnomalien führten bei ihnen zu extremer Amnesie, Wahrnehmungs- und Sinnesstörungen. Das Buch gibt die medizinischen Befunde wieder, zeigt aber auch auf sensiblem Weg das neue Leben das die Patienten meistern müssen und beschränkt sich nicht auf die Wiedergabe ihrer Defizite, sondern erläutert dem Leser die andere Normalität, in der diese Menschen leben.

Vielleicht interessierts ich ja jetzt jemand für den Thread. :mrgreen:

Und wenn nicht - Bild
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 9. September 2002, 11:24

Nicht ganz so toll wie erwartete aber immer noch sehr lesenswert finde ich "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Stephen K- äh, Hawking.
In Kurzform wird hier die moderne Physik zusammengefasst, die Probleme von Raum und Zeit, der Urknall, der Vergleich zwischen der theologschen und der wissenschaftlichen Weltansicht, usw.

Obwohl es angeblich extrem einfach geschrieben sei, lässt sich Hofstadter meiner Meinung nach besser lesen.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 9. September 2002, 11:35

"Das Universum in der Nußschale" von Hawking gibt zwar kaum neuere Erkenntnisse im Vergleich zu "Eine kurze...", gefällt mir aber besser, da es von der Aufmachung sehr schön ist. Viele ironische Bilder, Graphiken, weniger trocken als das andere Buch. Sehr schön und auch für Nicht-Physikinteressierte verständlich.Bild
...those were the days...der Rest ist sunshine.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 26. September 2002, 15:27

In "Alice zwischen den Welten" von William Shanley greift der Autor mit seinen Kollegen die Geshichte von Lewis Carrol auf und konstruiert eine Art Fortsetzung in dem die vierzehnjährige Alice erneut einen Ausflug macht - diesmal in die Quantenwelt. Im Stil der vorherigen Werke trifft sie auch hier auf seltsame Wesen und ihre Erlebnisse illustrieren die an sich komplizierten Wissenschaftstheorien.
Ist lehrreich, leicht verständlich und macht einfach Spaß wegen seiner skurillen Einfälle.
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