Thomas Pynchon - Gegen den Tag

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Thomas Pynchon - Gegen den Tag

Beitragvon Odetta » Mittwoch 13. August 2008, 14:50

Ein Phantom geistert durch die Literaturlandschaft. Überall begegne ich immer öfter diesem Namen.

Ich gebe zu, ich hab noch nie von ihm gehört. Aber anscheinend kennen nicht einmal die Simpsons sein Gesicht. :orange:
Bild

Lt. Amazon:
Thomas Pynchon ist ein Freak. Seit 1963 schottet sich der heute 71-Jährige von der Öffentlichkeit ab, es kursieren nur wenige mehr als 40 Jahre alte Fotos. Dafür hatte er vor kurzem Gastauftritte in drei Folgen der "Simpsons": Er sprach sich selbst, doch seine Figur hatte eine Tüte mit einem Fragezeichen über den Kopf gestülpt. Und er schreibt weiterhin sehr dicke und sehr seltsame Bücher. Pynchons sechster Roman bricht mit 1 596 Seiten zwar den eigenen Längenrekord, ist aber gleichzeitig sein bisher zugänglichstes Werk. "Gegen den Tag" beginnt an Bord eines Luftschiffs, das Kurs auf die Weltausstellung 1893 in Chicago nimmt, und endet wenige Tage nach dem Ersten Weltkrieg. Im Mittelpunkt stehen der Bergarbeiter, Anarchist und Bombenleger Webb Traverse und seine drei Söhne. Ganz Postmodernist, flankiert Pynchon seine Handlung mit historischen Personen, führt mehr als 100 Charaktere ein und lässt viele Handlungsstränge ins Nichts laufen. Der Plot pendelt zwischen albern und ernst, streift alle Genres von wissenschaftlicher Abhandlung über Spionagethriller bis hin zu Science-Fiction und lässt auf derbste Zoten hochliterarische Passagen folgen. Damit legt Pynchon das bisher beste Buch auf Dünndruckpapier vor, für das man schon mal seinen Sommerurlaub opfern kann. Gegen Verständnisschwierigkeiten haben seine Hardcorefans übrigens im Internet ein englisches Lexikon erstellt, in dem jede einzelne Seite besprochen wird.

Also unter dieser Inhaltsangabe kann ich mir wirklich nicht viel vorstellen. Hat jemand von euch das Buch gelesen? Oder überhaupt etwas von Pynchon?
Ich gebe zu, 1760 Seiten wecken meinen Ergeiz! :mrgreen:
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Beitragvon Leila2002 » Mittwoch 13. August 2008, 20:18

Ich wusste gar nicht, dass er Schriftsteller ist. Bei den Simpsons hat er ja nur eine Meinung zu einem Buch gegeben.
Aber die Inhaltsangabe hört sich sehr interessant an...
:star: Lisa Simpson: "Ich bin die Eidechsenkönigin!" :star:
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Beitragvon SissyS » Sonntag 17. Mai 2009, 19:12

Und odetta gelesen????
Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.

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Beitragvon Odetta » Montag 18. Mai 2009, 07:42

Nein, noch immer nicht. Du? :mrgreen:
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Beitragvon SissyS » Montag 18. Mai 2009, 19:44

Nein, ich dachte ich bekomme jetzt einen Tip ob es sicher überhaupt lohnt oder eher nicht...habe es aber auch nicht....oder halt noch nicht.... :lol2:
Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.

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