Tolkien - Der Herr der Ringe

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Beitragvon biberrulez » Mittwoch 7. März 2007, 15:30

Auf jeden Fall waren es bei mir sechs Bücher und nicht die drei Grünen. Weiß jemand welche Übersetzung das war?
Mh, wars vielleicht garkeine Übersetzung sondern englisch? Meine Originalausgabe (englisch) besteht aus sechs Taschenbüchern im Schuber, schwarze Farbe. :lernen:
Zur Zeit mach ich ein Hospitationspraktikum an einer Schule und da wurde heute doch tatsächlich "Der Herr der Ringe" behandelt. (Naja, zunächst wurde nur die Schlacht um Helms Klamm angesehen!) Aber in der Materialsammlung der Lehrerin befand sich ein interessanter Artikel, in dem stand sinngemäß: Der Herr der Ringe ist eins dieser Bücher, die einem Gebirgspass ähneln. Man müht und kraxelt sich darüber ab, aber später erinnert man sich an die schöne Aussicht.
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Beitragvon Odetta » Mittwoch 7. März 2007, 16:02

Leila2002 hat geschrieben:Meine Freundin sagt, dass ihr interessante Frauenrollen in HDR fehlen. Mal abgesehen von Arwen, die im Buch ja auch nur eine Nebenrolle spielt.

Eowyn hat mir im buch sehr gefallen! (noch etwas das mir gefallen hat wird ja immer seltsamer :lol: )
sie hätten im film ruhig die geschichte mit eowyn und faramir weiter ausbauen können, dann hätten sie nicht soviel von arwen erfinden müssen...

Deswegen finde ich auch, dass der Dunkle Turm Zyklus viel besser ist als der Tolkien Roman.
:thumbs: find ich auch.

punkt
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Beitragvon Leila2002 » Mittwoch 7. März 2007, 16:41

biberrulez hat geschrieben:
Auf jeden Fall waren es bei mir sechs Bücher und nicht die drei Grünen. Weiß jemand welche Übersetzung das war?
Mh, wars vielleicht garkeine Übersetzung sondern englisch?


Also, das es Deutsch und nicht Englisch war, kann ich eindeutig sagen. :laugh: Ich glaube es war von dem Hobbit Verlag. (Weiß jetzt nicht mehr wie der genau heißt)

Odetta@: Eowyn habe ich ja ganz vergessen. :erschreck: Aber du hast recht. Er hätte die Geschichte zwischen den beiden mehr ausbauen sollen.
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Beitragvon Morgaine le Fay » Samstag 23. Februar 2008, 20:39

Odetta hat geschrieben:sie hätten im film ruhig die geschichte mit eowyn und faramir weiter ausbauen können, dann hätten sie nicht soviel von arwen erfinden müssen...

Da war doch gar nicht übermäßig viel erfunden (also, nichts wirklich schlimmes, fand ich), das meiste steht doch wirklich im Anhang drin.

Leila2002 hat geschrieben:Naja, für mich hat Tolkien viel zu sehr den Sprachwissenschaftler raushängen lassen, als den guten alten Fantasy Schriftsteller.

Deswegen finde ich auch, dass der Dunkle Turm Zyklus viel besser ist als der Tolkien Roman.

Ich finde die "sprachwissenschaftliche Seite" von DHDR gar nicht schlimm, mir gefällt's sogar (sagen der Bücherfreund und der *hust* Sprachwissenschaftler in mir).
In meinen Augen kann man diese beiden Werke nicht wirklich miteinander vergleichen, sowohl Tolkien, als auch King haben ein umfangreiches, vielschichtiges, bewundernswertes Werk geschaffen. Ich könnte mich nicht für eins entscheiden, das ich besser fände, beide sind super! :)
Zuletzt geändert von Morgaine le Fay am Montag 25. Februar 2008, 21:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon darkpet666 » Sonntag 24. Februar 2008, 17:33

Ich finde den DT auch viel besser als HdR. Das mag aber auch nur daran liegen, dass ich HdR bis zum heutigen tage nicht über den ersten Band hinaus gelesen habe. Vielleicht liegts an der Verfilmung und dass ich diese schon x Mal gesehen habe, aber das Buch ist irgendwie nicht so spannungsgeladen. Ich finde auch kein besonderes Interesse, dass ich sagen könnte, "den zweiten Band muss ich unbedingt mal lesen".

Was mir aber an Tolien bzw. HdR besonders gefällt, ist dass Tolkien sich auch selbst darum gekümmert hat wie die deutsche Übersetzung verlaufen ist. Ansonsten würden die Elben hier auch Elfen heißen, wie im Original. Er sagte sogar, man hätte in der deutschen Sprache viel mehr Möglichkeiten mit Wörtern zu jonglieren als im Englischen.
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Beitragvon Morgaine le Fay » Sonntag 24. Februar 2008, 18:11

darkpet666 hat geschrieben:Das mag aber auch nur daran liegen, dass ich HdR bis zum heutigen tage nicht über den ersten Band hinaus gelesen habe. [...] Ich finde auch kein besonderes Interesse, dass ich sagen könnte, "den zweiten Band muss ich unbedingt mal lesen".

Solltest du aber unbedingt mal machen, ab dem zweiten Band wird's nämlich erst richtig spannend, weil am Anfang so viele Charaktere etc. eingeführt werden. Ich persönlich fand das gut, aber gefällt eben nicht jedem.


darkpet666 hat geschrieben:Was mir aber an Tolien bzw. HdR besonders gefällt, ist dass Tolkien sich auch selbst darum gekümmert hat wie die deutsche Übersetzung verlaufen ist. Ansonsten würden die Elben hier auch Elfen heißen, wie im Original. Er sagte sogar, man hätte in der deutschen Sprache viel mehr Möglichkeiten mit Wörtern zu jonglieren als im Englischen.

Das gefällt mir auch sehr gut, finde es schön, wenn ein Autor die Zeit findet, an der Übersetzung mitzuarbeiten, dann hat sie mehr von seinem Stil. Merkt man besonders, wenn man im Vergleich die neue Übersetzung liest ...
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Beitragvon Odetta » Montag 25. Februar 2008, 12:17

Morgaine le Fay hat geschrieben:Da war doch gar nicht übermäßig viel erfunden (also, nichts wirklich schlimmes, fand ich), das meiste steht doch wirklich im Anhang drin.

Soweit ich mich erinnern kann besteht die Beziehung zw. Arwen und Aragon im Buch aus ein, zwei Sätzen.
Welchen Anhang meinst du?
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Beitragvon Morgaine le Fay » Montag 25. Februar 2008, 21:52

Odetta hat geschrieben:Welchen Anhang meinst du?


Es gibt noch Anhänge mit einigen weiterführenden Geschichten (wie der kompletten Liebesgeschichte von Arwen und Aragorn), Stammbäumen etc. Ich schätze mal, dass das auch noch mal so 200 Seiten sind. Habe eine gebundene Version von DHDR, da sind die direkt mit dabei gewesen, aber man kann die Anhänge auch seperat kaufen. Nur zu empfehlen. :)
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Beitragvon Odetta » Dienstag 26. Februar 2008, 12:33

Achso, den Anhang hab ich auch. Das zähl ich aber nicht wirklich zur Handlung der drei HdR Bücher. Und in dieser Geschichte gab es Arwen eben nur am Rande.
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