Andreas Eschbach

Alles zur Phantastischen Literatur

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Beitragvon susa » Mittwoch 31. August 2005, 18:00

Damit hast du recht, ich fand auch cool [spoiler]das der Autor im Video nicht mehr sieht als eben nen Kerl, der predigt. Das die beiden zusammen kommen- also Stephen und Judith- fand ich gut, ich will immer Liebe und Sonnenschein sehen. :mrgreen: Dann noch: ja, das mit den Treffen war kitschig, aber die letzte Szene in der der "Zeitreisende" kommt, die find ich doch ganz cool. [/spoiler]:sweet
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Beitragvon Roland of Gilead » Montag 13. Februar 2006, 21:13

Ich habe vor einiger Zeit der letzte Seiner Art gelesen, und fand, dass das die grundidee gut ist, er meiner meinug nach etwas mehr draus hätte machen können.


Hab mir jetzt mal Eine Billion Dolar ersteigert, mal sehen wie das ist.
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Solarstation

Beitragvon biberrulez » Montag 9. Oktober 2006, 13:01

Gerade habe ich Solarstation von Eschbach durchgelesen und es hat mir recht gut gefallen, denn es war spannend, flüssig zu lesen und wartete mit einigen kleinen aber überraschenden Wendungen auf.
Auf dem Rückentext heißt es, dass es sich um eine Art Stirb-Langsam im Weltraum handelt und deswegen bin ich auch nicht mit zu großen Erwartungen an den Roman gegangen; und tatsächlich ist die Handlung alles in allem recht trivial im Vergleich zu den anderen Romanen, die ich von Eschbach gelesen habe (Das Jesus-Video und Die Haarteppichknüpfer).
Mittlerweile ist das Buch schon zehn Jahre alt (1996 erschienen) und deswegen war es recht interressant, wie die Gegenwart Eschbachs Roman (die Handlung spielt im Jahre 2015) an einigen Stellen eingeholt hat.
Beispiele gefälligst?

[In jeder Kabine findet sich] ein Abspielgerät für diese neuartigen Micro-Discs: kleine Speicherelemente von der Größe einer Vierteldollarmünze, die sechzig Minuten Musik in CD-Qualität enthielten[…]

In Anbetracht von MP3-Playern wohl kaum eine Erfindung, die je gemacht und kommerziell erfolgreich sein wird, oder?

Ich mußte an den Golfkrieg denken, in dem ich [1990] gekämpft hatte und der jetzt der erste Golfkrieg genannt wurde, weil seit einigen Jahren der Zweite Golfkrieg tobte[…]

Der zweite (oder ganz genau genommen der dritte) Golfkrieg ist längst schon keine Zukunftsmusik mehr.

Praktisch vor meiner Nase wurde 1999 die NASA aufeglöst, wurde die Columbia ins Smithsonian Museum in Washington gestellt[…]

*räusper* Die Columbia ist am 1. Februar 2003 beim Landeanflug explodiert.

Es gibt noch einige weitere dieser Dinge, aber ich wills dabei belassen. Wer mal kurzweilige Unterhaltung sucht wird mit Solarstation gut bedient und außerdem scheint das Buch gut recherchiert zu sein, was Schwerkraft u.ä. angeht.
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Beitragvon forsakingmax » Freitag 13. Oktober 2006, 23:52

Praktisch vor meiner Nase wurde 1999 die NASA aufeglöst, wurde die Columbia ins Smithsonian Museum in Washington gestellt[…]


Wobei das ueberhaupt ein Fehler ist: Es gibt kein Smithonian Museum in dem Sinn, es gibt nur DIE Smithonian Museen (12 Stueck), die nach dem Mann benannt sind. Jenes, das Eschenbach hier wohl meint ist das National Air & Space Museum.
MFG Markus

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Beitragvon darkpet666 » Dienstag 18. Dezember 2007, 13:41

Habe in den letzten Tagen "Der Nobelpreis" beendet. Hätte mir das Buch nie gekauft, da mir dereartige Krimis nicht sehr liegen, aber ich habe das Buch bei einem Lübbe Gewinnspiel gewonne *freu* und es nun auch gelesen.
Es war schon am ANfang interessant, alles über den Nobelpreis zu erfahren und es gestaltete sich auch spannend mit der Einführung Hans-Olofs. Allerdings verliert das Buch mit der Zeit an Spannung und es scheint trostlos. Dennoch ein gutes Buch!

Das Ende hat mir gefallen, glaube ich. Bin immer noch etwas perplex über die letzten Geschehnisse und freue mich wie es letztlich ausgegangen ist. Vor allem wegen Gunnar. Da er mir viel sympatischer als Hans-Olof war.

Ich stehe jetzt vor dem großen Rätsel, ob ich noch einen Eschbach-Roman lesen sollte. Habe hier auch schon etwas rumgelesen und auch viel negatives gelesen, was die Enden angeht.

Wie sehen seine anderen Romane denn vom Aufbau her aus? bzw. welches Buch würdet ihr mir denn empfehlen?

?
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Beitragvon Odetta » Mittwoch 19. Dezember 2007, 08:34

darkpet666 hat geschrieben:Wie sehen seine anderen Romane denn vom Aufbau her aus? bzw. welches Buch würdet ihr mir denn empfehlen?

Ich habe bis jetzt nur "Eine Billion Dollar" von ihm gelesen. Weiß nicht ob ich es empfehlen würde.
Er baut eine unheimlich gute Geschichte auf! Das Thema ist spannend und die diese ganze italienische Atmosphäre hab ich sehr gemocht.
Aber die Erwartungen werden am Schluss leider nicht erfüllt. Die Luft war raus.
Vielleicht liegt das aber auch am Thema! Es gibt einfach keine eindeutige Lösung wie man mit 1 Billion die Welt rettet.
Aber er hat uns irgendwie vorgemacht, er hätte die Lösung am Schluss. :orange:
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Beitragvon Nimrod » Freitag 15. Februar 2008, 20:48

Ne, mit Enden hat er es scheinbar nicht so. Jesusvideo war ähnlich ,eine wirklich tolle Story, Ende leider mau....
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Beitragvon darkpet666 » Donnerstag 17. April 2008, 13:53

Nachdem ich nun Eine Billion Dollar ausgelesen habe, kann ich mich nur positiv äußern. Von Anfang an war ich mitten drin und mit der Zeit ist mir John Fontanelli richtig ans Herz gewachsen. Auch wenn ich die wichtigsten Ereignisse vom Hörspiel schon kannte, wars trotzdem ein Erlebnis.
Was ich besonders interessant fand war das ganze Gerede über Wirtschaft, die Unternehmen, Strukturierung, Machtverhältnisse, Probleme und Lösungen.
Das Ende hat mir allerdings gefallen. Der Beginn der [spoiler]Wahl von einem World Speaker[/spoiler] ist, meiner Meinung nach ein guter Weg in die Zukunft. Und wer weiß, vielleicht ist das ja auch der Weg unsere Welt zu retten, aber weil es gerade so banal klingt und unrealistisch, könnte es klappen. (Wäre auch etwas zu viel erwartet, wenn man gerade in einem Roman die Lösung aller menschlichen Probleme findet ^^)

Fazit: Irgendwann werde ich es nochmal lesen, das ist klar. Man kann sich schnell mit John identifizieren und das bleibt dann auch den ganzen Roman so. Auch schafft es bei mir ein Buch nicht so schnell das Gefühl aufzubringen, es nicht weglegen zu dürfen. Da Eschbach oft am Ende eines Kapitels etwas höchst aufregendes schreibt was sich manchmal auch erst ein paar Seiten später aufklärt. Das Lachen konnte ich mir übrigens auch oft einfach nicht verkneifen.

Werde auf jeden Fall noch mehr von ihm lesen.
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darkpet666
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