Andreas Eschbach

Alles zur Phantastischen Literatur

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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 10. Februar 2004, 14:55

Hi Geronimo und willkommen im Forum,
zu Eschbach siehe auch dieser Thread, da gibts Meinungen über das Buch und noch irgendwo einen Extra-Thread zum "Jesus-Video".

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Beitragvon Geronimo » Mittwoch 11. Februar 2004, 20:23

Nett von dir, danke!

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Beitragvon Esprit » Sonntag 29. Februar 2004, 14:17

Wie gesagt,hab soch "Exponentialdrift","1Billion Dollar" und "Das Jesus-Video" von ihm gelesen,aber der neuseste "Der Letzte seiner Art" hatte mir auch nicht so zugesagt,nachdem,was man so davon hörte...Jetzt bin ich grad so in der Mitte davon,aber es ist wirklich super,diese Story mit dem "Supersoldaten",erinnert mich fast an "Terminator"...Grandios,was ihm da wieder eingefallen ist...
Besonders gefallen mir auch die Seneca-Auszüge,was der "Cyborg"(Cyber-Organismus) immer liest...
Echt empfehlenswert zu lesen,wirklich :thumbs:(wie alles von Eschbach)
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Beitragvon susa » Dienstag 9. März 2004, 20:50

Bei "Exponentialdrift" und "billion Dollar" macht Eschbach denselben Fehler, er baut eine wirkliche spannende Geschichte auf, mit Verweisen auf ein wirklich geniales Ende- und versaut dann ebendieses komplett.
"exponentialdrift" hat ja noch nicht mal eine Ende, sondern irgendeinen billig zusammengeschusterten Schluß, der alles offenläßt, aber das nicht aus Methode sondern aus Ideenlosigkeit, Überforderung oder Zeitdruck.(meine Meinung :wink: )

Vielleicht hab ich nach dem "Jesus Video" die Latte auch zu hoch angesetzt, aber ich wurde zweimal mehr oder weniger enttäuscht. Zumindest was das Ende der Bücher anbelangt. :sweet
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Beitragvon hogi » Mittwoch 10. März 2004, 09:59

Ich habe "1 Billion Dollar" auch gelesen und fand das Ende nicht unbedingt gelungen, aber zu
erwarten.

**** Spoiler *****

Wenn man sich überlegt, daß da ein völliger Niemand plötzlich zu so viel Geld und Macht gelangt,
daß er mit einem Schlag die Welt verändern kann - also auch die über Generationen etablierten
Machtstrukturen von Mafia, Geheimdiensten, vielleicht sogar Illuminaten - , dann ist es doch nur
realistisch, wenn irgendwann irgendeiner ein Attentat verübt oder verüben läßt. Vor allem, wenn
der Billionär Fontanelli auch noch etwas gutes tun will, etwas, das den etablierten Machthabern
(wer immer das sein mag) - so ganz und gar nicht in den Kram paßt. :?

Ich denke auch nicht, daß Malcolm McCaine unbedingt hinter dem Attentat gesteckt hat.
Und da gibt es noch diesen Typen (den Namen hab ich vergessen), der Fontanellis Kumpel aus
der Irrenanstalt holt. Es wird nie ganz klar, wer eigentlich dessen Auftraggeber ist/sind. Und
das finde ich für ein Ende doch ganz O.K. . :wink:
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Beitragvon Bonkers » Freitag 14. Mai 2004, 11:59

Das Buch QUEST von Eschbach finde ich übrigens sehr gut.
Es handelt in diesem Werk um die Suche nach dem Ursprung der Menschheit. Es ist spannend geschrieben und das Ende ist nicht all zu leicht vorher zu sehen.

Also alles in allem ein gelungenes Werk. *daumenhoch*
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Beitragvon susa » Freitag 26. August 2005, 18:06

So, ich glaub immer noch an Eschbach, wer Das Jesus Video geschrieben hat kann nicht nur solchen Müll verzapfen wie Billion Dollar und deshalb wag ich mich heut abend an Der letzte seiner Art. Der Klappentext klingt ja gut, und Esprits Kritik läßt mich auch hoffen. :P Mal schaun...
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 26. August 2005, 18:23

susa hat geschrieben:So, ich glaub immer noch an Eschbach, wer Das Jesus Video geschrieben hat kann nicht nur solchen Müll verzapfen wie Billion Dollar..
Ich seh's genau umgekehrt: "Eine Million Dollar" war über weite Strecken richtig gut, da sehe ich ein so schwach geschriebenes Werk wie "Das Jesus-Video" als Ausrutscher an. :mrgreen:
Da mich das Thema interessiert, wered ich das "Jesus-Video" wohl dieses Jahr nochmal zur Hand nehmen ... obwohl ich den Stil dort um Meilen schwächer fand als bei der Billion Dollar.
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Beitragvon Esprit » Freitag 26. August 2005, 20:11

susa hat geschrieben:So, ich glaub immer noch an Eschbach, wer Das Jesus Video geschrieben hat kann nicht nur solchen Müll verzapfen wie Billion Dollar .


Ich fand 1 Billion Dollar genial...wieso meinst du das wäre Müll? versteh zwar nicht soviel von Wirtschaft, aber die ökonomischen Aspekte waren doch ziemlich logisch und die handlung selbst sowieso total spannend...
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Beitragvon susa » Freitag 26. August 2005, 20:58

Das wird jetzt schwierig, immerhin hab ich das Buch schon vor geraumer Zeit gelesen, und dann nie wieder in die Hand genommen.

Ich kann nur soviel dazu sagen: rein inhaltlich (an den Stil kann ich mich nicht mehr erinnern. Kann schon sein das es stilistisch besser ist als Das Jesus Video, doch bei diesem hat mich die Handlung überzeugt und das macht meist im Endeffekt den Eindruck :sweet) war ich absolut gelangweilt. Ich mochte die Hauptfigur nicht, die Geschichte selber versprach etwas ganz anderes- m.M.nach Bessers- als sie dann war, das Ganze ökonomische rundherum war nicht zum Gähnen..ich glaub mich zu erinnern das die Geschichte spannend anfing, da war doch was mit einer Aufgabe für den Erben, musste er nicht was Gutes tun?

Na jedenfalls schien sich die Geschichte anfangs spannend zu entwickeln, mit ebendieser Aufgabe, dem eigentlichen Erben- der dann ja zu früh starb- aber dann hat Eschbach für mein Empfinden das Ende dermassen versaut, dass das gesamte Buch einen schlechten Eindruck hinterließ.

Weiß nicht, nein, ich hab gar keine guten Erinnerungen an das Buch, obwohl die meisten Kritiken, die ich bisher dazu gelesen hab, einen durchaus positiven Grundtenor haben. Aber so sind Geschmäcker halt..:wink:
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Beitragvon susa » Sonntag 28. August 2005, 13:01

So, hab gestern nacht "Der Letzte seiner Art" fertig gelesen und eigentlich bin ich durchaus angetan. Die Geschichte ließt sich flüssig, es bleibt durchwegs spannend- auch wenn jetzt gar nicht so viel passiert, ein Teil aktuelle Geschehnisse und ein Teil "Erinnerungen"- und vor allem hoch interessant. Ein Mann, in eine Art Cyborg umoperiert, desen Körper bzw. Maschinen allerdings nach und nach ihren Dienst versagen oder veralten und der sich jetzt als Ausgleich mit Seneca beschäftigt..Philosophie, Thriller und Gedanken zum Umgang mit Menschenleben, all das und Eschbach hat es- trotz ein paar kleiner Längen- wirklich interessant verpackt.

Doch, "Der Letzte seiner Art" hat mir wirklich gut gefallen- vielleicht sollte ich mir noch mal "Exponentialdrift" vornehmen. Manchmal werden Bücher ja besser, je öfter man sie liest. :sweet

Übrigens, hat schon jemand "EIne Trillion Euro" gelesen? Das stand unter "weiters von Andreas Eschbach erschienen" im Buch, und bevor ich eben bei Amazon nachgeschaut hab hab ich noch nie was von dem Buch gehört.. :roll:
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Beitragvon Levia » Montag 29. August 2005, 14:12

Les gerade "Das Jesus Video".. Find es ziemlich langatmig und ich kämpf gerade mit jeder Seite. Weglegen werd ich es nicht, dafür bin ich zu neugierig.. *g* Mal schauen, vllt wird es ja noch besser..
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Beitragvon Levia » Mittwoch 31. August 2005, 15:50

Habs gestern fertig gelesen.. Wenn man die ersten ca. 100 Seiten hinter sich hat wird es wirklich gut!
Allerdings bin ich etwas enttäuscht, was die Auflösung angeht.. Hatte mir da was spektakuläreres erhofft..
[spoiler]War mir irgendwie zu kitschig, dass Jesus nur ein toller Typ war und manche durch ihn ihren Sinn oder was auch immer finden[/spoiler]
Naja, aber das Ende in der Bar mit der zufälligen Begegnung war dann doch noch ganz tricky, wenn auch voraussehbar..
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Beitragvon susa » Mittwoch 31. August 2005, 16:07

Hmm, gerade die Erklärung fand ich schön, [spoiler]Jesus mal das ganze Gottes Sohn-Ding zu nehmen und einfach zu sagen, auf manche wirkt er und auf manche nicht. Das wars. So wie..was weiß ich, bei nem Bild. Der eine sieht darin etwas und der andere nicht.[/spoiler] :sweet

Aber eigentlich bin ich ja noch mittendrin beim nochmal lesen..
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Beitragvon Levia » Mittwoch 31. August 2005, 17:08

Ja, prinzipiell stimmt das schon, aber [spoiler]dass durch ihn Judith und Stephen zusammengefunden haben ist zu kitschig.. und das sie Treffen abhalten um den Menschen Halt zu geben.. Finds irgendwie übertrieben..
Die Szene in der Stephen und der Autor das Video sehen ist genial: Stephen ist berührt und den Autor lässt es kalt! Find ich super!
Aber dieser Kitsch danach.. Nö.. [/spoiler] :mrgreen:
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