Bernhard Hennen - Die Elfen-Saga

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Bernhard Hennen - Die Elfen-Saga

Beitragvon Nimrod » Donnerstag 11. Januar 2007, 00:57

Als im Kielwasser des sehr erfolgreichen "Die Orks" eine vielzahlen der Figuren aus Tolkiens Werken hinterhergeschickt wurden, habe ich mir eigentlich nicht erhofft, auf eine solche Perle zu stoßen.
"Die Zwerge",ebenfalls von einem recht vielversprechendem deutschen Fantasy-Autoren, Markus Heitz, geschrieben,waren recht nett zu lesen, ebenso wie der Nachfolgeroman. Zu "Die Drachen" kann ich nur sagen, dass ich von den an die sechshundert Büchern, die ich mein Eigen nennen darf, höchstens drei oder vier nicht zu Ende gelesen habe. "Die Drachen" waren eines davon.
Aber "Die Elfen" war ohne Übertreibung ein Höhepunkt meiner Fantasy-Sammlung. Hennen hat mit diesem Buch um die Quest zweier Elfen und eines Menschen nicht nur eines der besten deutschen Fantasybücher geschaffen, die ich kenne (und einem Herrn Hohlbein zeigt, wie ein gutes Buch zu schreiben ist) sondern mit Mandred eine Figur entwickelt, die absolut das Zeug hat, es zur Kultfigur zu schaffen.
Mit einer Kreaturenvielfalt, die es mit der von Harry Potter aufnehmen kann, ohne dabei albern zu wirken und einer gut gedachten Story, die sich über Jahrhunderte hinweg zieht hat er es geschafft, meinen Glauben an die deutsche Fantasy-Literatur wiederzuerwecken.
"Elfenwinter", der Nachfolgeroman, spielt indessen während einer Zeit,in der die Helden des ersten Bandes irgendwo zwischen den Zeiten herumirren. In diesem Band helfen die Menschen, angeführt von Mandreds Sohn, den Elfen bei ihrem Krieg gegen die Trolle. Mühelos gelingt es Hennen in diesem Band, eine Brücke zum ersten Teil zu schlagen, und auch wenn das Buch nicht ganz an die Klasse seines Vorgängers herankommt, ist esimmer noch großartige Fantasy.
Leider gibt es einen schweren Bruch im dritten Band, "Elfenlicht".
Zwar ist es stilistisch immer noch hervoragend zu lesen und jeden Moment spannend, doch wirkt die ganze Story seltsam konstruiert und zusammengeflickt. Darüber hinaus endet es viel zu gehetzt, das Finale wird auf wenigen Seiten mehr oder weniger lieblos hingeschmiert und schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Eines der unbefriedigendsten Enden, die ich je gelesen habe.
Es ist sehr schade, das das dritte Buch so abgefallen ist, denn ansonsten hätte Hennen mehr schaffen können als nur ein paarguteBücher zu schreiben. Hier hätte sehr gut ein deutscher Tad Williams oder George R.R. Martin heranwachsen können. Kann es vieleicht noch, wenn er mit seinem nächsten Band, der in meinen Augen Folgen muß, das Ruder wieder herumreißen kann.
Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Abenteuer von Emerelle, der Elfenkönigin,und dem geheimnisvollen Manneber, der soviel mehr ist als nur ein tumbes Ungeheuer...
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Beitragvon Marc » Donnerstag 11. Januar 2007, 12:48

Ich habe "Die Elfen" zu Wheinachten geschenkt bekommen :nuts: , aber noch nicht gelesen.
Nach deiner Beschriebung freue ich mich aber schon sehr darauf! Wahrscheinlich dauert es aber noch eine Weile, bis ich dazu komme, den Schinken mir mal zu Gemüte zu führen, denn ich habe hier noch einen Haufen Bücher liegen, die ich auch irgendwann mal lesen möchte.
Unter anderem die bisher erschienenen Bände von George R.R. Martins "Song of Ice and Fire", die ich mir nach deiner Empfehlung zugelegt habe :hallo:
Da bin ich auch schon sehr gespannt drauf :lookaround:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 11. Januar 2007, 13:02

Ich hab jetzt so viel über die Elfenbücher gehört an positiven Dingen, dass ich mir schon letztes Jahr vorgenommen habe, sie mir zuzulegen ... weiß gar nicht, ob ich überhaupt schonmal ne negative Rezension dazu gelesen habe, alle waren durchweg positiv.
Wird zwar sicher noch ein bisschen dauern, da ich vorher noch einige andere Bücher zu lesen habe, aber ist fürs Frühjahr auf jeden Fall vorgemerkt.
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Beitragvon Leila2002 » Donnerstag 11. Januar 2007, 14:18

Habe Die Elfen vor ein paar Monaten gelesen und kann mich der postiven Meinung nur anschließen.
Überlege mir die ganze Zeit schon Elfenwinter und danach Elfenlicht zu lesen. Finde es aber ein wenig schade, dass die nachfolgenden Romane keine Fortsetzung des ersten bilden, sondern nur in der Zwischenzeit spielen.
:star: Lisa Simpson: "Ich bin die Eidechsenkönigin!" :star:
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Beitragvon Nimrod » Donnerstag 11. Januar 2007, 20:17

Es ist auf jeden Fall kein Fehler, sich dieseBücher zu Gemüte zu fürhren, selbst der schwächste letzte Band der Reihe weiß noch zu unterhalten. Und, wie gesagt, ist meine Hoffnung auf einen besseren vierten Band noch vorhanden...
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Beitragvon Silver » Donnerstag 11. Januar 2007, 20:47

Hui, nur gute Antworten, das gefällt mir schon einmal zu hören. Ich will ja demnächst (nachdem ich "Love" gelesen habe) auch endlich mit den Elfen beginnen. Bin schon echt gespannt!
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Beitragvon Silver » Samstag 13. Januar 2007, 19:37

edit: ups, da ist mir ein fehler unterlaufen :loopy: :lol2:
Zuletzt geändert von Silver am Samstag 13. Januar 2007, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Nimrod » Samstag 13. Januar 2007, 19:44

Filme? Wenn Du Herr der Ringe meinst, hat die Geschichte gar nichts damit zu tun. Sonst wüßte ich nicht, welche Filme du meinen könntest.
Tolkien hat bei der Übersetzung von HdR übrigens ausdrücklich auf den Begriff "Elben" bestanden.
Natürlich könntest du auch im falschen Thread gelandet sein ;)
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Beitragvon Marc » Sonntag 14. Januar 2007, 02:45

Das Tolkien auf die "Elben" beharrt hat, habe ich auch gehört.

@Nimrod: Weisst du eigentlich warum genau? Würde mich wirklich interessieren. Immerhin wäre im Englischen "elb" auch vom Wort her noch einen Tick exotischer gewesen als "elf", weil Elfen doch in den fairy tails auch vorkommen.
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Beitragvon biberrulez » Sonntag 14. Januar 2007, 11:28

Die Frage ist zwar nicht an mich ge@et, aber ich erdreiste mich dennoch mal zu antworten. :sweet

In einer Ausgabe der „Tolkien Times“ (vom August 2000) ist Folgendes zu lesen:
Tolkien selbst hat sich an Namensfindungen für das Deutsche beteiligt, und manchmal bot ihm unsere Sprache eine Gelegenheit, die er im Englischen vermisste. Zu dem Wort Elben zum Beispiel – das sich heute so natürlich anhört, als hätte man es schon immer gekannt – hat er der Übersetzerin den etymologischen Hinweis gegeben. Im Englischen musste er mit dem peinlichen elves, „Elfen“, auskommen.


:aehm Gut, das macht einen jetzt nicht wirklich schlauer. „Elfe“ und „Elf“ sind Entlehnungen aus dem Englischen. Also im Prinzip Fremdwörter, die wir nicht mehr als solche erkennen.

Etymologisch hat man den indogermanischen Stamm *albh als Ursprung rekonstruiert, was soviel wie „weiß“ bedeutet und somit übertragen als „weiße Nebelgestalt“ gedeutet werden kann.
Aus diesem Wort entstand im Althochdeutschen „alb“ (11. Jh.) und im Altenglischen „œlf“. Also im Englischen wurde b durch f ersetzt. Im Deutschen gibt es das Wort „Alb“ noch heute mit der Bedeutung „niederer, unterirdischer Naturgeist“.

Man merkt daran, dass Tolkien Linguist war. Das Altdeutsche „alb“ und das Altenglische „œlf“ hatten also ursprünglich dieselbe Bedeutung (Naturgeist). Dann hat sich die englische Bedeutung verengt und bezog sich nur noch auf die kleinen niedlichen Märchenelfen. Mit dieser Bedeutung wurde das Wort aus dem Englischen wieder übernommen aber Alb, elbische Wesen und so weiter benannte weiterhin Naturgeister. Diese Option gab es im Englischen nicht mehr. :monstereyeroll_lightgreen:
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Beitragvon Marc » Sonntag 14. Januar 2007, 15:45

@biberrulez:

Hey, cool, danke :)
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Beitragvon Nimrod » Sonntag 14. Januar 2007, 16:17

Bin echt beeindruckt, danke Biber.
Finde es auch nett, wie Hennen hier mitden Namen spielt. Die Vorsilbe "Alf"
von Alfadas hatte ja,wie der Name Alfred zum Beispiel, einen direkten Bezug zu Elfen, womit er zum Ausdruck bringen wollte, das Alfads bei Elfen aufwuchs. Welche Bedeutung er adas gegeben hatte, weiß ich nicht mehr genau.
Und das Skandinavische ...son finde ich auch nett. Also: Alfadas Mandredson.
Elf..... , Sohn des Mandred.
Kleinigkeiten, aber Kleinigkeiten sind die Seele einer Geschichte.
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Beitragvon Marc » Donnerstag 1. März 2007, 16:56

Hallo zusammen :)

Achtung ab hier folgen immer mal wieder Spoiler, die ich nicht alle Kennzeichnen wollte. Wer also das Buch noch lesen mag, liest sich meine Meinung besser nicht durch ;)

Ich habe soeben "Die Elfen" ausgelesen. Natürlich ist alles Geschmackssache und über Geschmack kann man sih bekanntlich nicht streiten, doch ich muss sagen, dass ich enthäuscht von dem Buch bin.

Sicherlich ist es kein komplett schlechtes Buch. Einige Ideen und Dialoge haben mir gut gefallen, so z.B. die Bibliothek von Iskendria, die Albenpfade- und Sterne und auch die zerbrochene Welt.

Was mir nicht gefallen hat, waren die sehr statischen und flachen Charaktere. Die Geschichte beginnt mit Mandred Togridson, dem Jarl von Firnsteyn, ein ehrvolles Rauhbein von einem Krieger. In den folgenden Neunhundert Seiten erlebt man allerlei Abenteuer und kämpfe mit dem Mann, doch Mandred entwickelt sich über all die Seiten nicht ein Stückchen weiter. Er bleibt der ehrvolle Krieger, dem der Kampf, Pflicht, Frauen und Alkohol im Leben wichtig sind. Und mehr kommt nicht.
Und ebenso flach und statisch gestaltet Hennen meiner Meinugn nach alle anderen Charaktere. Zum Beispiel Nuramon und Farodin. Die beiden sind die über beide Ohren in Norelle verliebten Elfen, die durch alle Unwegbarkeiten gehen, um ihre LIebe aus der Verbannung zu befreien.
Und das sind sie auch am Ende noch. Zwar erfährt man über Farodin, dass er der Dolch im Gewande der Königin war, aber das überrascht einen nicht sonderlich, weil man es schon recht weit am Anfang zwischen den Zeilen lesen kann.
Auch als Nuramon die Erinnerung an seine vergangenen Leben zurückerhält, verändert ihn dies keinen Deut zu vorher. ZWar werden dem Leser ein paar Erinnerungsfetzen aus vergangenen Tagen serviert, doch Nuramon bleibt Nuramon.

Hennen lässt den Charakteren auch überhaupt keine Zeit für Veränderung. Dauernd schneidet er den Leser von langen Zeitperioden ab, die hervorangend für Charakterentwicklung geeigent gewesen wären und damit meine ich nicht die Zeitsprünge.
Die drei Jahre, die Mandred, Alfadas, und die beiden Elfen nach Guillaume Ausschau halten, werden innerhalb von wenigen Seiten abgehandelt. Kurz wird gesagt, dass Mandred stolz auf seinen Sohn wegen seiner mutigen Taten ist und das er ihn im Kampf mit der Axt unterweist, wobei Alfadas lieber mit dem Schwert kämpft.
Die ganze Tiefe in der Problematik, wie ein Mann eine Beziehung zu einem quasi Gleichaltrigen aufbaut, wie der erwachsene Sohn Gefühle für seinen Vater, welcher sein ganzes Leben lang nicht für ihn da war, entwickelt, wird einfach übergangen.

Dreist fand ich, dass Mandred dann aber, als er an Alfadas Grab steht, sich an Gespräche am Lagerfeuer erinnert und wie sie einander nahe gekommen sind, obwohl Hennen den Leser vorher darum betrogen hat. Im Rückblick wird das versäumte innerhalb von zwei drei Sätzen schnell wieder aufgeholt und weiter geht es in der Geschichte.

Was mir ebenfalls wenig gefallen hat, waren die dauerenden Ausrufe. Überspitzt gesagt beendet Hennen seine Sätze genauso oft mit einem Ausrufugnszeichen, wie mit einem Punkt, wodruch viele Kleinigkeiten einfach überzogen wirken.

Ein weiterer Negativpunkt war für mich die Sache mit dem Devanthar. Erst ganz gegen Ende wurde die BEdrohung durch den Dämon klar. Bis dato schienen mir alle Reaktion auf den Manneber, welcher lediglich zwei, drei Menschen aus einem Dorf am A... der Welt umgebracht hat, einfach absolut übertrieben. Emerelle wusste, wohl, wie sich die Dinge in der Zunkunft entwickeln würden, aber der Leser weiß zu diesem zeitpunkt noch nicht, wie weit der Blick der Elfenkönigin reicht. Und so wirkte es jedenfalls auf mich hoffungslos überzogen, dass wegen dieser "Lapalie" die sagenumwobenen Elfenjagd ausrückt.
Die konstante Bedrohung eines unglaublich starken und gerissenen Überwesens hätte man meiner Meinung nach shon von Anfang an klar machen müssen, damit die Reaktionen der Charaktere plausibel und realistisch auf den Leser wirken.
So war es ein bisschen wie: "Wir müssen ausrücken und den Devanthar töten, den der ist seeehr gefährlich. Wirklich, seeeeehr gefährlich." Und man fragt sich nur: "Aha, sehr gefährlich, schon klar... ein Moment mal, warum eigentlich? Weil er zwei Menschen umgehauen hat?"
Das dann noch gesagt wird, dass die Devanthare Todfeinde der Alben waren, bringt es dann auch nicht mehr, wenn man nicht selbst mitlerlebt, was diese angeblichen Kampfmaschienen zu tun vermögen.

Wie gesagt, es ist alles eine Geschmackssache. Die beiden anderen Bände werde ich nicht lesen.
Den Vergleich mit Tad Williams finde ich unangebracht, denn ich denke, dass keiner der oben genannten Kritikpunkte auf irgendeines der Williams Bücher zutrifft.

Viele Grüße,
Marc
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Beitragvon Odetta » Montag 28. Januar 2008, 12:29

PUH! Am WE bin ich endlich fertig geworden. Ich hab ja nichts gegen dicke Bücher, aber "Die Elfen" hat sich ziemlich in die Länge gezogen.

Am Anfang fand ich es gut, dass es Schlag auf Schlag geht und man nicht zu lange bei einer Situation verweilt. Aber schon in der Mitte des Buchs ging mir das auf den Nerv, dass nach jeder beweltigten Aufgabe schon wieder eine nächste daher kommt.
Hennen hätte locker 3 Bücher daraus machen können, mit 3 geradlinigen Geschichten. Aber was er alles in diesen einen Band hineingepackt hat, war mir zu viel und wurde langweilig.
Es fehlte der Fixpunkt worum es eigentlich geht. Noroelle war zwar das Alibi für das Buch, aber überzeugt hat mich das nicht.

Die Schlacht am Schluss hab ich nur überflogen. Geht es nur mir so, oder kann er keine Schlachten beschreiben? Soviel "blabla" drumherum was keiner brauch, statt endlich mal die Handlung in Schwung zu bringen. ...

Nach soviel Kritik fällt mir schon noch was Positives ein: die Charaktere fand ich eigentlich ganz liebenswürdig. Vorallem natürlich Mandred! Den hat er wirklich gut hinbekommen! :P
Und auch Nuramon, Farodin, Obilee, die kleine Yulivee fand ich ganz überzeugend.
Auch den Schluss fand ich gut. Er hat die Geschichte zumindest gut zu Ende gebracht, eine runde Sache.

Alles in allem, hat es mich aber nicht so neugierig gemacht, dass ich noch einen weitern Band lesen würde.

Mein nächstes Fantasy-Epos wird wohl Feuer&Eis.
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Beitragvon Nimrod » Sonntag 3. Februar 2008, 02:15

Das Problem an Hennens Büchern ist eigentlich, dass man wohl alle kennen muß, um die ganze Geschichte zu verstehen. Aber leider werden die Bücher nicht besser. Das erste hat mir gut gefallen, das zweite richtig gut, das dritte war ein deutlicher Absturz. Inzwischen gibt es eine Mini-Serie in der Serie, bei der der erste Teil ganz passabel war.

Aber nach meinem ersten enthusiastischem Eindruck über die komplette Serie bin ich beim weitlesen doch wieder etwas auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt.

Odetta hat geschrieben:Mein nächstes Fantasy-Epos wird wohl Feuer&Eis.


Ein guter Entschluss. Für mich ist das Lied mit das Beste, was je an Fantasy geschrieben wurde (auch nach dem Zweit-, Dritt-, und Viertlesen)
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