Marion Zimmer Bradley, Julian May, Andre Norton: Ruwenda

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Marion Zimmer Bradley, Julian May, Andre Norton: Ruwenda

Beitragvon Morgaine le Fay » Sonntag 18. Mai 2008, 15:18

Letzte Woche habe ich endlich den letzten Band der Ruwenda-Reihe zu Ende gelesen. Die Geschichten an sich und das Konzept gefielen mir sehr gut (drei Fantasy-Autorinnen, die gemeinsam ein Buch schreiben, bei dem jede einen Hauptcharakter entwirft; Marion Zimmer Bradley Haramis, Andre Norton Kadiya und Julian May Anigel), doch leider war die Umsetzung bei den nachfolgenden Bänden nicht gerade ideal.
Aber erst mal die chronologische Reihenfolge (zumindest, wie sie in meinen Augen aussieht, ist ja auch recht umstritten) und die Titel der Bücher. ^^

Band 1: Die Zauberin von Ruwenda, hier noch von allen Autorinnen
Klappentext hat geschrieben:Wenn die Prinzessinnen Haramis, Kadiya und Anigel nicht für Ruwenda, das Königreich der Zauberin Binah, kämpfen, dann ist das Reich der Schwarzen Lilie verloren.


Band 2: Hüter der Träume, von Andre Norton
Klappentext hat geschrieben:Kadiya, Trägerin des magischen Amuletts und Schwertes, macht sich mit ihrem Freund Jagun vom Sumpfvolk auf zur geheimnisvollen Stadt der Verschwundenen, einem Volk, das seit langem in Raum und Zeit verloren ist. Doch dann erhebt sich aus den tiefen Sümpfen Ruwendas eine neue Gefahr - und nur die Verschwundenen scheinen die Welt der drei Monde noch retten zu können ...


Band 3: Der Fluch der schwarzen Lilie, von Julian May
Klappentext hat geschrieben:Zusammen mit ihren Schwestern Kadiya und Anigel wacht die Zauberin Haramis über das Gleichgewicht der Welt. Wissend geworden durch das Studium der magischen Kräfte erkennt Haramis gleich, wieviel Unheil hinter der rätselhaften Kunde stecken kann, die ihr ein Bote übermittelt: Ist der scheinbar auf ewig besiegte Zauberer Orogastus auferstanden? Bedroht seine dunkle Aura den Frieden und alles Leben?


Band 4: Das Amulett von Ruwenda, von Julian May
Klappentext hat geschrieben:Die Drillingsschwestern Haramis, die Zauberin, Anigel, die Königin und Kadiya, die Kriegerin, stehen vor ihrer größten Herausforderung: Ihr Erzfeind Orogastus ist Anführer einer kriegerischen Sternengilde geworden, die mit den seit Jahrtausenden verschollenen Waffen des Versunkenen Volkes die Eroberung Ruwendas planen. Um seinen teuflischen Plan verwirklichen zu können, fehlt Orogastus aber der Schlüssel zu diesen Waffen - das Amulett von Ruwenda, dessen Bruchstücke von den drei Schwestern getragen werden ...


Band 5: Die Erbin von Ruwenda, von Marion Zimmer Bradley
Klappentext hat geschrieben:Seit vielen Jahrzehnten wacht Haramis, die Weiße Frau, als Erzzauberin über den Frieden des magischen Reiches Ruwenda. Nun aber ist die Zeit gekommen, eine würdige Nachfolgerin zu finden. Die Wahl fällt auf die junge Königstochter Mikayla - doch diese ist wenig glücklich, das weltliche Leben und vor allen Dingen den Königssohn Fiolon aufzugeben. Und als Haramis' Kräfte schließlich schwinden, kommt es zur Katastrophe ...


Jetzt zur Kritik:
1. Die Rechtschreibung wurde leider sehr vernachlässigt. Besonders extrem ist mir das bei Band 2 aufgefallen; allerdings wirkt es hier eher so, als wäre der Text eingescannt worden, z. B. hieß eine der wichtigeren Charaktere mal Salm, mal Salin (ich glaube, Salm ist richtig) oder mitten in einem Wort tauchte ein großen I statt einem kleinen l auf. Man kann zwar damit leben, aber irgendwie stört es schon ein wenig.

2. Die Folgebände bauen nicht aufeinander auf. Ich denke, dass das auch der Grund ist, warum die Reihenfolge umstritten ist. Aber da in Band 2 steht, dass Kadiya nur wenige Monde nach dem Kampf in Band 1 die Zitadellen verlassen hat und in Band 3 Haramis schon 12 Jahre älter ist als nach diesem Kampf, würde ich mal sagen, dass meine Reihenfolge richtig ist. Schließlich würde man bei mehr als 12 Jahren wohl nicht von wenigen Monden sprechen. Dass Band 4 direkt nach Band 3 kommen muss, ist klar, da sie direkt aufeinander aufbauen und Band 5 muss der letzte sein, da nur noch Haramis, die über 200 Jahre alt ist, lebt.

Aber wenn man von diesen Kritikpunkten absieht, gefielen mir die Geschichten sehr gut; vor allem die Verbindung von Fantasy und Science Fiction fand ich sehr gelungen. Teilweise war diese Verbindung sogar recht amüsant, wenn Orogastus beispielsweise den Gott des Schpaichers anbetet.

So, wenn jemand von euch die Bücher - oder eins davon - gelesen hat, würde mich mal eure Meinung interessieren. :)
Ich lehne Gewalt ab, weil das Gute, das sie zu bewirken scheint, nicht lange anhält; dagegen ist das Schlechte, das sie bewirkt, von Dauer.
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Morgaine le Fay
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