Ian McEwan

Liebe, Drama und Alltägliches

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Ian McEwan

Beitragvon Glue Boy » Montag 24. Februar 2003, 15:30

Kennt jemand diesen Autor?

Ich hatte vor ein paar Jahren "Unschuldige" und "Ein Kind zur Zeit" von ihm gelesen und mochte beide. Gestern las ich seinen neuen Roman "Abbitte" zu Ende, und ich war anschließend etwa eine Stunde ohne Fassung. Vielleicht bin ich voreilig, aber ich glaube, es ist der beste zeitgenössische Roman, den ich jemals gelesen habe. Wirklich der beste. Normalerweise gebe ich nicht soviel auf hymnische Klappentexte, aber in diesem Fall haben sie recht: Ian McEwan hat einen Klassiker vorgelegt. Ich werde mir jetzt ALLES von diesem Autor zulegen! Und ich möchte jedem Erwachsenen "Abbitte" unbedingt empfehlen.
Ich bin so mit Talent vollgepumpt, dass ich sämtliche Körperöffnungen verstopfen muss, damit es nicht aus mir rausläuft wie...na ja, damit es nicht rausläuft..." (R. Tozier: "Es")
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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 24. Februar 2003, 15:43

Schreib mal ein bißchen mehr über ihn und seine Werke, nur die Buchempfehlung ohne ein Wort dazu würde mich jetzt nicht zum lesen animieren. :sweet
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Beitragvon Glue Boy » Mittwoch 26. Februar 2003, 17:20

Hmm...
Über ihn weiß ich gar nicht so viel: Engländer, Jg. 48, lebt in Oxford, verheiratet, sieht aus wie ein kluger Mann (Foto auf Buch :mrgreen: )

Zu "Abbitte" kann man soviel nicht sagen, weil man nichts verraten darf. Ich versuch's mal vorsichtig:

Es gibt drei Hauptfiguren: Die Schwestern Cecilia (22) und Briony (13) und ihr "Quasi-Adoptivbruder" Robbie (23). Die Schwestern gehören zu einer reichen englischen Familie, Robbie, der Sohn des Gärtners, wurde vom Vater aufs College geschickt, weil die Familie ihn so mag und er ein sehr kluger Junge ist. Der erste Teil des Romans spielt im Jahr 1935 und beschreibt, wie Cecilia und Robbie sich plötzlich nicht mehr wie Geschwister ansehen, sondern als Liebende. Die viel jüngere Briony bekommt das mit. Es kommt zu ernsten Schwierigkeiten.

Der zweite Teil spielt 1940 und beschreibt den Rückzug der englischen Truppen nach Dünkirchen und über den Ärmelkanal. Unter ihnen ist Robbie.

Der dritte Teil behandelt ein Treffen der beiden Schwestern 1940 in England und den Alltag einer Krankenschwester im Weltkrieg.

Ein Prolog spielt im Jahr 1999. Kein Wort hierzu.

Wunderbar sind die perspektivischen Wechsel. Wirklich erst ganz zum Schluss versteht man, wer den Roman in Wahrheit erzählt. Und auch, was in Wahrheit passiert ist. Und warum das Buch"Abbitte" heißt. :bunnymoon:

Besser krieg ich es nicht hin, Gwen. Vielleicht macht es dich trotzdem ein bisschen neugierig: Das Buch ist es wert!

:daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:

"Unschuldige" ist auch von McEwan, es gibt eine Verfilmung von John Schlesinger ("...und der Himmel steht still") mit I. Rosselini, den ich aber nicht kenne. Der Roman ist großartig: Eine Mischung aus Spionageroman (spielt im Berlin der 50er), Liebesroman und Krimi (mit Splatter-Elementen).
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Mittwoch 26. Februar 2003, 17:32

"Abbitte" klingt sehr gut - hab gerade nachgeguckt, das gibt's in unserer Statdbücherei, ist aber momentan ausgeliehen. Danach werd ich's mir wohl mal besorgen ...
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Beitragvon Glue Boy » Freitag 28. Februar 2003, 17:10

Bitte, Ginny (und Gwen oder wer sonst das Buch liest!!!) nach Lektüre unbedingt hier was schreiben!!?! .. :love:

Drei Leute aus meinem Freundeskreis lesen es gerade, sie sind aber noch mittendrin, und ich würde echt gern ein oder zwei Meinungen austauschen...
Wie gesagt, man muss es zu Ende lesen, ehe man die Gosch aufmacht... :bunnymoon:
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Beitragvon Glue Boy » Donnerstag 8. Juli 2004, 09:53

In Schnies Ulrich Pleitgen-Interview sagt Pleitgen, dass er gerade "Abbitte" liest. Ich bleibe dabei: Das beste Buch eines Zeitgenossen, das ich je gelesen habe!
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Beitragvon Levia » Montag 11. Juli 2005, 12:02

Ich lese gerade "Der Zementgarten" von ihm und bin begeistert!

Bin erst bei der Hälfte, allerdings ist es ein so schmales Buch, dass ich es wohl heute noch durchkriegen werde..

Klappentext:
Jack und seine Geschwister scheinen zunächst ein ganz normales Leben in einer ganz normales englischen Vorortssiedlung zu führen. Doch dann stirbt der Vater - nicht ohne zutun des 15-jährigen Jack - und schließlich auch die krebskranke Mutter. Da ihnen jetzt das Waisenhaus droht, beschließen die Kinder, die Leiche der Mutter in einem Privatbegräbnis im Keller zu verbergen. Jack und seinen Schwester Julie bilden das neue Elternpaar, das sich in einer gespenstischen Szene schließlich auch sexuell vereint.

Ich bin total angetan von seinem Schreibstil..
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Beitragvon Levia » Montag 11. Juli 2005, 19:19

So, hab das Buch vorhin noch beendet und find es toll!! Von vorne bis hinten gibt es keine langweilige Stelle und die Situation der Kinder ist so seltsam, dass man einfach wissen will, was sie tun..
Hab mir direkt "Abbitte", "Liebeswahn" und "Amsterdam" aus der Bücherei ausgeliehen!
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Beitragvon kingdom » Mittwoch 23. November 2005, 16:11

Der Anfang von Abbitte hat mir noch gefallen, aber Rest ... sorry ich fand das Buch (mit einigen Ausnahmen) relativ langweilig. Die Idee vom kleinen Mädchen zur Frau und schließlich zur alten Frau war ganz ok und auch die Beschreibung vom Krieg ... Englische Romane sind wohl nicht mein Ding ...
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Beitragvon Creative » Montag 5. Dezember 2005, 20:28

Ich liebe Ian McEwan und habe "Der Zementgarten" und "Saturday" - sein neuestes Werk, gelesen.

Hier Näheres:

SATURDAY

Inhalt kopiert von amazon.de

In der Tradition von Mrs. Dalloway und Ulysses spielt sich die Handlung von Ian McEwans Roman Saturday an einem einzigen Tag ab. Der erfolgreiche Neurochirurg Henry Perowne erwacht am Samstag, den 15. Februar 2003, ungewöhnlich früh. Sein Leben ist nahezu perfekt. Er ist Ende vierzig, schon lange verheiratet und noch immer in seine Frau verliebt, hat einen angesehenen Beruf und zwei wohlgeratene talentierte Kinder. An diesem Samstagmorgen liegt etwas in der Luft, das über die angekündigte Demonstration gegen die Teilnahme der Briten am Irakkrieg hinausgeht. Trotzdem freut Perowne sich auf seinen freien Tag, auf sein wöchentliches Squash-Spiel und auf den Besuch seiner Kinder.

Wie so oft bei Ian McEwan bringt ein kleiner Vorfall, in diesem Falle ein harmloser Autounfall, Prozesse ins Rollen, deren Nachwirkungen die Beteiligten bis ins Mark erschüttern -- und manchmal sogar für immer zeichnen. Das Leben Henry Perownes, das sich in der gehobenen Mittelklasse abspielt, wird von einem Eindringling gestört, der nicht nur akut das Wohl der Familie bedroht, sondern auch die Fragilität der zwischenmenschlichen Beziehungen der Familienmitglieder offen legt. All dies passiert vor dem Hintergrund des drohenden Konfliktes der westlichen mit der islamischen Welt, deren Beziehungen ebenfalls auf Messers Schneide stehen. Sowohl Perownes Familie als auch die Welt werden in diesem Moment vom Terror bedroht.

Meine Meinung

in sehr vielschichtiges Buch, das viele aktuelle Aspekte der Gesellschaft wiederspiegelt.

Hauptsächlich geht es um Henry Perowne, sein erfolgreiches Leben, seine intakte Familie, seine Arbeit als erfolgreicher Neurochirurg. Dennoch überschatten die Nachwirkungen der Terroranschläge von 9/11 das Leben in London, der bevorstehende Truppeneinmarsch im Irak gegen Saddam Hussein entzweit die Bevölkerung. Die an diesem Tag stattfindende Demonstration verursacht ein Verkehrschaos in London und ist eine der Ursachen, dass der Samstag nicht so verläuft, wie er verlaufen sollte.
Besonders augenscheinlich sind die Gegensätze, die Ian McEwan in diesem Buch aufzeigt. Auf der einen Seite der kluge, erfolgreiche Neurochirurg, auf der anderen Seite seine demenz-kranke Mutter, die ihn nicht erkennt, unzusammenhängende Geschichten erzählt und ihn „Tantchen“ nennt. Einerseits sein nüchtern-medizinisches Wissen, seine sachlichen Abhandlungen über die Anatomie des Gehirns und andererseits seine beiden Kinder, die sich ganz der Kunst und der Musik verschrieben haben. Einerseits seine Erfolge auf medizinischen Gebiet, andererseits die Konfrontation mit der unheilbaren Hirn-Krankheit seines „Feindes“. Und nicht zuletzt die Sinnhaftigkeit der Kriegsführung gegen Saddam Hussein.

Henry Perowne wird als absoluter Sympathieträger dargestellt. Seine Ängste, seine Besorgnis und Verantwortung der Familie gegenüber, das Loslösen-Lassen seiner fast erwachsenen Kinder, die insgeheime Bewunderung für seinen Sohn und dessen Musik, seine unbeschreibliche Liebe zu seiner Frau und zu seiner senilen Mutter, die allgegenwärtige Angst vor Terror, die ihn im Bann hält und die ihn zwingt, stündlich die Nachrichten zu sehen oder zu hören. Und auch die Bewusstmachung, dass das irdische Glück zerbrechlich ist.

Ich empfinde dieses Buch als Meisterwerk! Ian McEwan als großer Erzähler, der auf subtile Weise nachdenklich macht, der zeigt, dass morgen schon alles anders sein kann.
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Beitragvon Creative » Montag 5. Dezember 2005, 20:29

DER ZEMENTGARTEN

Inhalt (von amazon.de)

In einem allein stehenden Haus inmitten eines Abbruchviertels lebt der 13-jährige Ich-Erzähler Jack mit seinen Eltern und drei Geschwistern. Die Familie ist isoliert von anderen Menschen; der Kontakt zu Verwandten ist längst abgebrochen, die Schulkameraden der Kinder werden nicht eingeladen.
Bei dem Versuch, den häuslichen Garten zu zementieren, überanstrengt sich der Vater und stirbt an einem Herzinfarkt. Jack, den vor allem seine gerade erwachende Sexualität beschäftigt, ist von dem Wunsch getrieben, eine engere Beziehung zu seiner Mutter aufzubauen, scheitert jedoch an seiner eigenen Indifferenz. An seinem 15. Geburtstag stirbt die Mutter nach einer längeren Krankheit, so dass die vier Kinder fortan auf sich allein gestellt sind. Aus Angst, von den Behörden getrennt zu werden, verschweigen sie ihre Situation und zementieren die Leiche in einer Kiste im Keller ein. Da gerade die Zeit der Sommerferien begonnen hat, reduzieren sich die ohnehin spärlichen Außenkontakte auf ein Minimun. Doch nicht nur die Gruppe kapselt sich immer mehr von ihrer Umgebung ab, auch jeder Einzelne ist in zunehmendem Maße der Isolation ausgesetzt.

Persoenliche Meinung

Die Geschichte hat mich noch lange nach dem Fertiglesen beschaeftigt. Sie ist einerseits sehr skurril, unheimlich beklemmend und verstorend. Einzelne Passagen fand ich schlicht abstossend. Ian McEwan schafft eine ganz eigene Atmosphaere, ohne grobe oder blutruenstige Worte zu verwenden. Die ganze Erzaehlung spitzt sich ganz subtil auf eine Katastrophe zu, aus der es kein Entrinnen gibt, trotzdem ist das Buch nicht deprimierend.
Sehr beeindruckend sind die Gedanken, Gefuehle des Ich-Erzaehlers Jack, dem zweitaeltesten der 4 Kinder, der sich mitten in der Pubertaet befindet und in dieser Zeit des Umbruchs, der Gefuehlsverwirrung und des Hin- und Hergerissenseins auch die aktuellen familiaeren Situation verabeiten muss.

Nichts fuer Zartbesaitete, ansonsten absolut empfehlenswert (besonders fuer alle, die selber Kinder haben!!)
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Donnerstag 2. Februar 2006, 19:03

Ich habe gerade 100 Seiten von "Saturday" hinter mir. Bin gespannt was passiert...
"...Du wirst nur dann neue Ozeane entdecken, wenn du den Mut besitzt, deinen Blick von der Heimatküste abzuwenden..."

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Beitragvon LittleMissCabyCane » Montag 13. Februar 2006, 00:46

Ich hab's jetzt durch (vor einer Woche) und fand's soooo langweilig. Total trocken geschrieben irgendwie, als wär's von einem Juristen :mrgreen: Hab's zwar bis zum Ende noch überflogen, aber ... boah, nee. Wird gleich wieder bei eBay verscherbelt. Nicht mein Ding...
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Beitragvon Creative » Mittwoch 15. Februar 2006, 16:04

Hallo LittleMissCabyCane!

Schade, dass es dir nicht gefallen hat! Ich fand es einfach so großartig geschrieben, gerade deshalb, weil nicht wirklich viel passiert und mehr oder weniger nur ein Tag beschrieben wird wurde es trotzdem nie langweilig, nie fad (finde ich zumindest).

[spoiler]Ist es dir nicht so ergangen, dass du einfach immer darauf gewartet hast, auf einen Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz zu Beginn? Ich dachte immer: da kommt noch was, das war ein Terroranschlag, usw. Das war echt spannend für mich[/spoiler]

Herzliche Grüße
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Mittwoch 15. Februar 2006, 19:38

Jaaa, schon... Aber trotzdem war's nicht so ganz mein Ding. Ich fand es von der Art her wie es geschrieben war irgendwie trocken...
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