Bukowski

Liebe, Drama und Alltägliches

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Beitragvon Blaine_derMono » Mittwoch 25. Februar 2004, 14:14

LittleMissCabyCane hat geschrieben:Ich möchte mal was von ihm lesen - was ist denn sein bekanntestes Werk?


Das erste was ich von ihm gelesen habe ist die Kurzgeschichtenammlung "Fuck Machine" .
Hat mir persönlich besser gefallen als "Aufzeichnungen eines Aussenseiters".
Als Buch soll "Der Mann mit der Ledertasche" ziemlich gut sein. Das habe ich allerdings noch nicht gelesen.
Eine Katze kann im Backofen Junge bekommen, aber deshalb sind es noch lange keine Muffins.

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Beitragvon Barney G. » Mittwoch 3. März 2004, 01:07

Blaine_derMono hat geschrieben:Als Buch soll "Der Mann mit der Ledertasche" ziemlich gut sein. Das habe ich allerdings noch nicht gelesen.


Ja, definitiv gut.
Man begegnet (wieder) einmal Henry Chinaski, dem ewigen Bukowski-Protagonisten: sarkastisch, voller Selbstironie und lakonisch.
Die Sprache ist wieder brutal, derb, aber m.E. auch sehr zärtlich, zärtlicher wie in seinen Kurzgeschichten.

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Beitragvon Dunkle_Hexe » Donnerstag 25. März 2004, 10:21

Kann mich mal wer aufklären,was der so schreibt?Jeder grinst sich immer nur einen weg,wenn ich frage.*grr*
Also??
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Beitragvon Barney G. » Donnerstag 25. März 2004, 11:35

Dunkle_Hexe hat geschrieben:Kann mich mal wer aufklären,was der so schreibt?Jeder grinst sich immer nur einen weg,wenn ich frage.*grr*
Also??


Ein Buch mit Kurzgeschichten heißt: "Fu** Machine". :P
Aussagekräftig genug? :wink:
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Beitragvon Dunkle_Hexe » Donnerstag 25. März 2004, 13:06

klingt ja höchst anspruchsvoll...
Wenn du lange genug in einen Abgrund blickst,blickt der Abgrund irgendwann auch in dich
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Beitragvon susa » Donnerstag 25. März 2004, 13:46

Dunkle_Hexe hat geschrieben:klingt ja höchst anspruchsvoll...


Ist aber kein Kommerz. :mrgreen:
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Beitragvon hogi » Donnerstag 25. März 2004, 13:57

Dunkle_Hexe hat geschrieben:Kann mich mal wer aufklären,was der so schreibt?Jeder grinst sich immer nur einen weg,wenn ich frage.*grr*
Also??


Mal abgesehen von oben genanntem Buch, schrieb Bukowski allgemein über sich selbst und
andere Typen aus seinem Umfeld; also Leute, die meistens arbeitslos und Alkoholiker sind, den
ganzen Tag mehr oder weniger saufen und/oder herumhängen. Und meistens spielt das ganze
auch dort, wo er gelebt hat: Im alten Teil von Hollywood, der inzwischen genauso herunterge-
kommen ist wie das Millieu, über das er schrieb. :)
Eines seiner Bücher heißt auch "Hollywood" und wurde unter dem Titel "Barfly" mit
Mickey Rourke als Henry Chinaski verfilmt. Ich fand den Film ziemlich gut und voller Situationskomik, was mich
dann veranlaßte, auch mal was von Bukowski zu lesen. Im Grunde schrieb er immer über den
fehlgeschlagenen amerikanischen Traum.
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Beitragvon susa » Donnerstag 25. März 2004, 16:02

hogi hat geschrieben:[. Im Grunde schrieb er immer über den
fehlgeschlagenen amerikanischen Traum.


Das ist eine extrem gute Kurzbeschreibung..ja, ich wurde sagen das triffts ganz genau! :sweet
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Beitragvon Gwenhwyfar » Mittwoch 22. Juni 2005, 14:28

*nochmalzuWortmeld*

Was ich an Bukowski so sehr schätze, sind nicht nur seine Demaskierungen des amrican dream oder die brutale Ehrlichkeit seiner zu tiefst traurigen Geschichten, sondern auch die versteckte Zärtlichkeit hinter all dem. Man spürt zwischen den Zeilen ein Klammern ans Leben und wer genau liest, erkennt wahre Poesie in seiner Sprache. Und dies macht Bukowski besonders.
...those were the days...der Rest ist sunshine.
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Beitragvon Beverly-Marsh » Mittwoch 22. Juni 2005, 14:52

hab am Samstag Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang von Bukowski auf dem Grafflmarkt endeckt und gleich zugeschlagen. Kanns schon kaum erwarten damit anzufangen und hab reingelesen. einfach nur genial.

Ich find ihn einfach klasse, weil er schreibt wies ist wenn einer ein Alk ist und nicht gewaschen und total panne dann ist er so und es wird nix schön geschrieben.
Piep Piep Richie
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