Bukowski

Liebe, Drama und Alltägliches

Moderator: Gwenhwyfar

Beitragvon Esprit » Montag 31. März 2003, 15:42

So langsam werd ich neugierig auf diesen Bukowski,muss mal sehn,was die Stadtbücherei so von ihm zu bieten hat.... :P
"Der Wahnsinn ist ein Land, in das nicht jeder Zutritt hat. Man muss ihn sich verdienen."
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Beitragvon Esprit » Mittwoch 2. April 2003, 13:36

So jetzt hab ich "Ausgeträumt" und "Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend" ausgeliehen,letzteres hab ich schon mal angefangen(Bukowski als Kind)
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Beitragvon susa » Mittwoch 2. April 2003, 14:10

Das Buch hab ich auch zuhause..also "Das Schlimmste kommt noch" :mrgreen:
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Beitragvon Esprit » Mittwoch 2. April 2003, 15:36

Susa hat geschrieben:Das Buch hab ich auch zuhause..also "Das Schlimmste kommt noch" :mrgreen:


Ist das jetzt wortwörtlich gemeint? :casanova:
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Beitragvon susa » Mittwoch 2. April 2003, 15:41

Hehe..warts ab :mrgreen:
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Beitragvon Esprit » Mittwoch 2. April 2003, 19:31

Bin jetzt S.120 von "das Schlimmste kommt noch" und sag nur,schlimmer kanns ja fast nicht mehr werden!!Der Arme,wenn B. das wirklich alles erlebt hat ,kann er einem ja echt leid tun :schuettel: :crying: vor allem sein Vater :asdf: ,den könnt ich echt :shotgun: ...So traurig das auch ist,die Sprache bringt einen dann aber wieder total zum Lachen,oder manche Szenen (z.B.die Fette im Schwimmbad,die ihm gedroht hat,wenn er sie nicht anfasst,sagt sie dem Bademeister,dass ers getan hat... :rofl3: )
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Beitragvon Esprit » Donnerstag 3. April 2003, 19:49

Bin jetzt mit "Das Schlimmste kommt noch " durch,es war sehr unterhaltsam und flüssig zu lesen,tja er war halt ein notorischer Aussenseiter und bei manchen Dingen muss man ihm schon recht geben und teilweise wurd ich da echt ein bisschen depressiv,aber schlimm im Sinne von pervers war das Buch nicht,gegen "Minus-Mann" z.B. ist es ja total harmlos....wobei es bei den beiden Biografien fast schon Ähnlichkeiten gibt:kaputte Kindheit weil prügelnder Vater bis zum Alkoholismus,Arbeitslosigkeit etc ,aber beim Minus-Mann gings dann eben noch voll in die extreme Richtung....

Jetzt les ich "Ausgeträumt" von Bukowski....
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Beitragvon Esprit » Samstag 5. April 2003, 09:20

Ich glaub,ich muss Stephy recht geben,kennt man eins (ein Buch von B.),
kennt man alle......bin jetzt so in der Mitte von "Ausgeträumt"(nebenbei les ich nochmal "duddits" vor dem Filmstart),und manche Sachen wiederholen sich echt,nur ein bisschen in ne andere Handlung eingebaut,die Grundstimmung ist auch immer diesselbe("Anti-American-Dream"),aber mal seh,will ja nach nur 2 Büchern nicht vorschnell urteilen,die Schreibweise ist mir eigentlich sympatisch,aber schockieren kann sie heutzutage auch nicht mehr........
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Beitragvon Schnie » Dienstag 24. Februar 2004, 14:49

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Cahrles Bukowski lese ich auch ab und an mal. Vor allem seine Kurzgeschichten gefallen mir recht gut.
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Bukowski habe ich auch mal versucht.
Bei der "Ochsentour" habe ich aufgegeben. Es zog mich einfach runter. Nee, das ist nichts mehr für mich.
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Bukowski mag ich auch nicht besonders. Hat man eine Kurzgeschichte von ihm gelesen, hat man alle gelesen... Und ich hab immer so das Gefühl, der wollte nur einen auf Skandal machen... Auch immer dieselben Themen, nie Abwechslung. Dauernd das Gleiche und immer so "brutal" und "deutlich" wie irgend möglich rübergebracht.
Für die Literatur ist Bukowski sicher recht bedeutend gewesen. Aber; von heutiger Sicht aus; nein, danke.
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Kann das sein,das Bukowski ähnlich wie Michel Houllebecq schreibt (oder schrieb)?Hab bei "Elementarteilchen" irgendwie auch an Bukowski denken müssen....



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Bangor hat folgendes geschrieben::
Bukowski habe ich auch mal versucht.
Bei der "Ochsentour" habe ich aufgegeben. Es zog mich einfach runter. Nee, das ist nichts mehr für mich.


Ja, immer kann man es nicht lesen, besonders, wenn man mal schlecht drauf ist. Dann geht einem sein Stil schon ganz schön an die Nieren.

stephy hat folgendes geschrieben::
Für die Literatur ist Bukowski sicher recht bedeutend gewesen. Aber; von heutiger Sicht aus; nein, danke.


Ob jemand für die Literatur "bedeutend" ist oder nicht, ist für mich völlig belanglos. Wenn's mir gefällt, lese ich es (bzw. mehr, denn ob's einem gefällt oder nicht, sollte man sich schon eine eigene Meinung bilden). Ich halte nix von sog. Rankings oder Marcel-Reich-Ranicki-Lobeshymnen-oder-Verrissen.
Goethe soll ja auch so bedeutend gewesen sein, aber sein Faust II ist wohl eines der schrecklichsten Teile, die ich je lesen mußte!

De gustibus non est disputandum. (Und daß sich über Geschmack nicht streiten läßt, ist ja weithin bekannt.)
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Beitragvon stephy » Dienstag 24. Februar 2004, 18:56

Barney: Trotz allem gibt es nun mal Bücher, die die Literaturgeschichte vorangebracht haben. Das hat nichts mit Geschmack zutun. ;)
... die gleich tot in Ohnmacht fällt
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Beitragvon Barney G. » Dienstag 24. Februar 2004, 23:25

stephy hat geschrieben:Barney: Trotz allem gibt es nun mal Bücher, die die Literaturgeschichte vorangebracht haben. Das hat nichts mit Geschmack zutun. ;)


Tja, da gebe ich dir recht und möchte Dir nicht widersprechen! :thumbs:
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    Aber nur ein ganzer Kerl kann ihn auch verapplen.----
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Beitragvon stephy » Mittwoch 25. Februar 2004, 08:40

Ich hab mich einfach dumm ausgedrückt, Barney... ;)
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Beitragvon skasperl » Mittwoch 25. Februar 2004, 11:13

hab als ehemaliger postbediensteter das buch 'der mann mit der ledertasche' zum abschied geschenkt bekommen - wenn das leben bei der post so gewesen wäre, hätte ich wohl nie dort gearbeitet!
im grossen und ganzen sind die bücher von ihm sehr derbe geschrieben, aber dennoch lesefreulich. auf jeden fall ein muss in jeder bibliothek!
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Beitragvon vreni » Mittwoch 25. Februar 2004, 11:37

auf jeden fall ein muss in jeder bibliothek!


ja das auch. und ich finde, dass jeder sich mal eine bukowski-lesung geben sollte. da gibt es so einige spezialisten, die das wirklich gut machen. ich war schon zwei mal bei einer von einem versicherungsvertreter, der seinen jahresurlaub in verrauchten kleinen clubs verbrachte, um den leuten bukowski näherzubringen und das sehr gelungen.
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Mittwoch 25. Februar 2004, 14:04

Ich möchte mal was von ihm lesen - was ist denn sein bekanntestes Werk?
"...Du wirst nur dann neue Ozeane entdecken, wenn du den Mut besitzt, deinen Blick von der Heimatküste abzuwenden..."

(André Gide)
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