J.R. Moehringer

Liebe, Drama und Alltägliches

Moderator: Gwenhwyfar

J.R. Moehringer

Beitragvon SissyS » Sonntag 15. März 2009, 20:43

Tender Bar von JR Moehringer

Aus dem Klappentext:
Eine Bar ist vielleicht nicht der beste Ort für ein Kind, aber bei weitem nicht der schlechteste. Vor allem das „Dickens“ nicht, mit seinen warmherzigen und skurrilen Figuren: Smelly, der Koch, Bob the Cop und seine geheimnisvolle Vergangenheit oder Cager, der Vietnam-Veteran. Für den kleinen JR sind sie alle bessere Väter als seiner – wäre er nur da. Von ihnen lernt er Mut, Zuversicht und die Gewissheit, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, dass Bücher Berge versetzten können und dass man an gebrochenen Herzen nicht stirbt. In der Bar hört er zum ersten Mal Sinatra, sieht Baseballspiele im Fernsehen und trinkt sein erstes Bier. Er lernt auch, dass Träume wahr werden können – wenn man für sie kämpft.

Soviel zu dem was ich von dem Buch wusste, aber ich bin wohl mit einer „falschen“ Vorstellung an das Buch gegangen. Hab mich irgendwie anfangs etwas durchkämpfen müssen. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, es gab schließlich keinen Mord, kein Horror und keinen verschrobenen Polizist.....
E geht um JR. Seine Mutter hat sich von seinen Vater getrennt, da dieser auf die Mutter los gegangen ist – mit einem Messer. Und so wohnen sie bei Oma und Opa. Da wohnen auch eine Tante mit ihren Kindern.
Sein Vater ist Radiomoderator und für JR die Stimme, denn viel mehr verbindet er erst mal nicht mit seinem Vater. Er hört so oft es geht Radio um ihm nahe zu sein. Sein Onkel geht regelmäßig in „Die Bar“ . Die gehört Steve. Diese Männer und ihre Freunde werden seine Vorbilder, da sonst kein Mann vorhanden ist. Sein Onkel nimmt ihn öfters mit zum Strand, mit den Freunden, da fühl JR sich wohl, macht fast alles für die Männer. Und er liebt sie!! Aus verschiedenen Gründen zieht die Mutter um, und JR muss mit. Aber er verbringt die Ferien bei den Großeltern und bei dem Onkel.
JR will studieren und es soll Yale werden und dort will er Jura studieren um seine Mutter zu unterstützen und seinen Vater zu verklagen! Yale ist schwieriger als gedacht und dann ist da noch die erste Liebe...von der er nicht so schnell weg kommt. Und er wird volljährig und er darf offiziell in „Die Bar“ und trinkt gut und gerne. „Die Bar“ wird ein Lebensmittelpunkt, hier werden Entscheidungen getroffen und Kummer „ertränkt“. Neuer Erkenntnisse gibt es nicht, aber es gibt einschneidende Erlebnisse. Wie so oft im Leben. JR bekommt die Kurve und lernt ... für sich und für sein Leben. Ein einschneidendes Erlebnis ist für ihn wie für so viele Menschen, der 11. September.

Nach ca. der Hälfte des Buches hat es mich dann doch gepackt, nicht unbedingt nur die Geschichte eher WIE er schreibt. Und das bleibt im Kopf....

Wer von Euch kennt es????
Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.

Heinz Rühmann
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SissyS
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