Der schwarze Obelisk

Aus Vergangener Zeit

Moderator: Esprit

Beitragvon Elena » Mittwoch 18. Mai 2005, 18:10

Hier muss sich einfach noch mal einen anderen Roman von Remarque einwerfen: "Der Schwarze Obelisk", quasi der Nachfolgeroman von "Im Westen nichts Neues".
Ich gebe zu, dass ich "Im Westen nichts Neues" (noch) nicht gelesen habe, aber "Der Schwarze Obelisk" war sehr gut. Nicht so bedrückend, wie es der erste Roman gewesen sein wird (ich kenne den Film), mit vielen verschiedenen Handlungssträngen und Untertönen, aber eines der wenigen Bücher, was mal die Zeit vor dem Nationalsozialismus auf eine sehr persönliche Weise behandelt.

Es setzt sich mit der Inflation auseinander und unterschwellig auch immer wieder mit der Frage: Wie konnte das passieren? Was war der Wegbereiter für den Erfolg des Nationalsozialismus'?

Vielleicht ist es manchmal ein bisschen langatmig, aber es ist ein großartiges Buch, was ich jedem empfehlen würde.
Im Kopf geblieben sind mir vor allem die letzten zwei Seiten, die so eindrucksvoll sind wie nichts zuvor.
Mit ein paar Worten sagt der Autor so viel, dass es wehtut, weil so viele verschiedenen Gefühle aus diesen Sätzen sprechen.
Lesen!

Liebe Grüße,

Elena
Kaze wa mirai ni fuku...
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