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Beitragvon Walter » Donnerstag 12. Juni 2003, 18:48

Och Pratchet Bücher hab ich auch. :luigi: Vorallem "Einfach Göttlich" und die Stadtwachenbücher haben mir gut gefallen.
Ich Zeige dir die Angst in einer Handvoll Staub.
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lesen!

Beitragvon Psyco » Freitag 13. Juni 2003, 17:34

Bei der neuen Literatursendung im ZDF, "lesen!" werden auch immer gute und tolle Bücher vorgestellt. Also nicht kritisiert (die Sendung geht auch nur eine halbe Stunde) sondern nur vorgestellt, was für den Leser gut ist und was man empfehlen könnte.
Ich weiß nicht, ob jemand das schoneinmal gesehen hat. Letzte mal war (schrecklich!) Marcel Reich Ranicki da, vorletzte mal (herrlich!) Harald Schmidt!
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Beitragvon stephy » Freitag 13. Juni 2003, 18:34

Marcel Reich-Ranicki ist nicht schrecklich. Zeig mir einen Mann, der soviel Literaturwissen hat wie der und Du darfst getrost sagen, er ist schrecklich und Du darfst dazu noch sagen, er würde nichts von seinem Handwerk verstehen!
Ich find ihn wirklich cool. Er ist der belesenste Literaturkritiker, den ich "kenne" und Humor hat er auch. Okay, er ist imposant und bestimmt kein leichter Mensch, aber wer seine Lebensgeschichte kennt, weiß, daß das wohl kein Wunder ist. Außerdem hat er enormes Wissen. Ich find ihn cool. Und in "lesen!" war er stark... Natürlich kennt er auch Max Aub... ;)
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Re: lesen!

Beitragvon Martin65 » Freitag 13. Juni 2003, 21:08

Psyco hat geschrieben:Bei der neuen Literatursendung im ZDF, "lesen!" werden auch immer gute und tolle Bücher vorgestellt. Also nicht kritisiert (die Sendung geht auch nur eine halbe Stunde) sondern nur vorgestellt, was für den Leser gut ist und was man empfehlen könnte.
Ich weiß nicht, ob jemand das schoneinmal gesehen hat. Letzte mal war (schrecklich!) Marcel Reich Ranicki da, vorletzte mal (herrlich!) Harald Schmidt!


laut Umfrage einer Hamburger Zeitung sind die Zuschauer dieser ersten Sendung am nächsten Tag nur so in die Buchhandlungen geströmt.
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Beitragvon Martin65 » Freitag 13. Juni 2003, 21:10

stephy hat geschrieben:Marcel Reich-Ranicki ist nicht schrecklich. Zeig mir einen Mann, der soviel Literaturwissen hat wie der und Du darfst getrost sagen, er ist schrecklich und Du darfst dazu noch sagen, er würde nichts von seinem Handwerk verstehen!
Ich find ihn wirklich cool. Er ist der belesenste Literaturkritiker, den ich "kenne" und Humor hat er auch. Okay, er ist imposant und bestimmt kein leichter Mensch, aber wer seine Lebensgeschichte kennt, weiß, daß das wohl kein Wunder ist. Außerdem hat er enormes Wissen. Ich find ihn cool. Und in "lesen!" war er stark... Natürlich kennt er auch Max Aub... ;)


hat er eigentlich mal was für oder gegen Stephen King gesagt????
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Beitragvon Gwenhwyfar » Freitag 13. Juni 2003, 21:16

*kicher* Ich glaub echt nicht, daß King einen Platz in seinem Lesespektrum besitzt. :mrgreen:
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Beitragvon alacienputa » Freitag 13. Juni 2003, 21:43

Ich hab mal Herz, Arzt und Literatur von Reich Ranicki gelesen das war nicht schlecht so weit ich mich erinnern kann.
Und das macht mich auch ein wenig traurig das so ein guter Kritiker nicht mal King liest. Soweit ich weiß hat er auch keinen der Harry Potter Teile gelesen. Und ich dachte immer die lesen meist das was so in den Bestsellern ist und das war ja nun wirklich lang genung auf der Besteller Liste.
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Beitragvon Martin65 » Freitag 13. Juni 2003, 21:50

um ein Buch zu zerreissen muß man es ja mal gelesen haben.

aber HP und King werden wohl von im ignoriert, wie auch Elke Heidenreich Krimis gar nicht liest und somit auch nicht in ihrer Sendung vorgestellt werden.
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Beitragvon stephy » Freitag 13. Juni 2003, 22:13

Leute, der muß teilweise so viele Sachen lesen von "Nachwuchsautoren" und von alt eingesessenen Literaten wie Grass, Walser, Lenz und Wolf, daß der wohl kaum noch Zeit hat, "Harry Potter" und die Sachen von King zu lesen. Außerdem muß man immer noch einen Unterschied zwischen "Trivialliteratur" und der Literatur machen, die der Ranicki liest. Die Bücher von Grass z.B. sind nicht einfach, da muß man mitdenken. Während man jetzt z.B. bei einem King nicht wirklich Satz für Satz mitdenken muß... ;) Er liest viel in Auftrag, jedenfalls hat er viel in Auftrag gelesen, und wieso zur Hölle sollte sich ein 83 oder 84jähriger für Horror interessieren? :shock:
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Beitragvon Coco » Samstag 14. Juni 2003, 09:18

Dieser Thread wird geschlossen. Es gibt ja schon einen mit Buchtipps.
Tschüssi
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Beitragvon Coco » Samstag 14. Juni 2003, 09:20

Dieser Thread wird geschlossen. Buchtipps haben wir ja schon.
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Beitragvon Psyco » Samstag 14. Juni 2003, 11:35

Mit "schrecklich" meinte ich auch eher das Auftreten vom dem. Natürlich, der Mann hat was zu sagen,ist belesen & klug, aber in der Sendung fand ich, dass er viel zu ausschweifend war und nicht auf dem Punkt kam und immer der Elke Heidenreich widesprach. Naja, der Mann könnte einfach nicht mein Freund werden.
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Beitragvon stephy » Samstag 14. Juni 2003, 15:26

Aber die haben sich doch gut verstanden, die Beiden. Denk mal an Max Aub, die Heidenreich hat ihm ja sogar die Pointe vorweg genommen und er hat es sich halt nicht nehmen lassen, sie trotzdem nochmal zu erzählen. Ich fand ihn sehr menschlich in der Sendung. Im "Literarischen Quartett" war er immer ganz anders... :D :shock:
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Beitragvon Holger » Montag 16. Juni 2003, 09:10

ES und The Stand von Stephen King

Der Medicus von Noah Gordon

Die Säulen der Erde von Ken Follett

Timeline von Michael Crichton

Engel des Todes von Howard Wilson

Der Präsident von David Baldacci

Die Firma von John Grisham
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Beitragvon Esprit » Samstag 5. Juli 2003, 10:12

"Das verborgene Wort " von Ulla Hahn !!!
Klappentext:
"Hildegard Palm,in Köln geboren,ist die Tochter eines ungelernten Arbeiters und seiner Frau Maria,erzogen im katholischen Glauben.Ihren Eltern ist Hilde verdächtig:Sie ist ganz offensichtlich aus der Art geschlagen,will sich nicht anpassen an die Regeln der arbeiterklasse,strebt nach Höherem,spricht hochdeutsch und rezitiert Schiller...Das weckt Misstrauen und Angst in der Familie.Mit neun Jahren legt sie eine sammlung schöner Sätze und Wörter an - als Gegenwelt zum Gebrüll ihres Vaters und dem ängstlichen Geflüster der Mutter.Bücher werden zu ihrer Rettungsinsel.Als Hildegard in den Schulferien zum ersten Mal am Fliesband steht und den anzüglichen Gesprächen ihrer Kolleginnen ausgeliefert ist wirft sie einen entsetzten Blick in die Zukunft,die ihre Eltern für sie vorgesehen haben...Doch sie findet eine zweite,reichere Wirklichkeit:die Freiheit im Wort und die Kraft in der Literatur..."

Ausserdem wird das bigotte erzkatholische Leben des armen Mädchens in der Proletarierfamilie beschrieben,in dem Bücher nichts zählen...

Hab erst angefangen damit ,aber ich muss es jetzt schon unbedingt empfehlen,es ist echt klasse...es spielt auch hier im Rheinland in den 50er bis 60er Jahren,die Dialoge sind auch oft im Dialekt geschrieben ("Halt din Muul")und man leidet richtig mit dem Mädchen mit,das so gar nicht in diese beschränkte katholische familie passt...

Unbedingt lesen!! :thumbs:
"Der Wahnsinn ist ein Land, in das nicht jeder Zutritt hat. Man muss ihn sich verdienen."
(aus"Die grauen Seelen" von Philippe Claudel)
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