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Beitragvon das Teufelchen » Freitag 4. März 2005, 08:25

Gerade habe ich "Der Buik" von king angefangen. Mir sind bereits auf den ersten Seiten Wörter und Sätze aufgefallen, die ich sehr "grausam" finde. Vielleicht achte ich jetzt durch mein Studium mehr darauf.
Doch mir kam der Gedanke, dass in diesem Fall speziell King, aber freilich lässt es sich auf andere Autoren ebenfalls reflektieren, seine ganz persönliche Handschrift nur in Büchern seiner Muttersprache hinterlässt. Alle übersetzungen sind zwar seine Idee, sein Stil, aber wer garantiert, dass es auch so übersetzt wird, wie es gemeint war, oder wie sich King es gedacht hat?

Wie frei dürfen Übersetzer eigentlich schreiben?

Könnte ein Übersetzer ein Buch so weit verunstalten, dass es vom "Original-Bestseller" zum "Übersetzer-Flop" wird?
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Beitragvon Liliana » Sonntag 6. März 2005, 16:16

Ich denke schon, schließlich muss der Übersetzer es dem Leser auch wirklich verständlich machen und dabei die wirklich Stimmung des Textes aufrecht erhalten...
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Beitragvon das Teufelchen » Dienstag 15. März 2005, 07:43

Wie ist denn das z.B. auch bei "FGachausdrücken" oder "Eigenwörtern"? Die werden doch bestimmt auch nicht wörtlich übersetzt, sondern sinngemäß abgeändert. Darf man das überhaupt?

Also das ist mir z.B. bei Buik aufgefallen. Da ist hin und wieder die Rede davon, dass die Amish gerne als "BD" beschimpft werden. Was ausgesprochen "Bauerndeppen" heißt. Ich weiß es nicht, aber ich kann mir nciht vorstellen, dass auf englisch das auch BD geheißen hat und es ein passendes englisches Wort dafür gibt, oder?
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Beitragvon aubrey » Dienstag 15. März 2005, 10:58

solche wörter werden natürlich sinngemäß übersetzt, worin auch eine gute übersetzung zu erkennen ist. nicht wort für wort, sondern sinnvoll ins deutsche übertragen.

könnte mir vorstellen, dass "bauerndepp" im englischen "hillbilly" oder so ähnlich heißt, also HB.
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