Charlie und die Schokoladenfabrik (Hörbuch) von Roald Dahl

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Charlie und die Schokoladenfabrik (Hörbuch) von Roald Dahl

Beitragvon Bangor » Mittwoch 6. Juli 2005, 13:17

Ich habe das Hörbuch soeben gewonnen.
Kennt jemand die Story?
Wie findet ihr sie?

Ich bin gespannt.

Der Film dazu kommt im August, mit Johnny Depp in der Hauptrolle, in die Kinos. :wink:
Bangor
 

Beitragvon Odetta » Mittwoch 17. August 2005, 13:07

tim burton und johnny depp!
gibts ein besseres paar? :P
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Beitragvon Bangor » Montag 22. August 2005, 08:22

Ich habe am Wochendende eine lange Autofahrt mit meiner Frau gemacht und dabei das Hörbuch genossen.
Genossen ist das richtige Wort dafür, denn die Art wie es geschrieben ist, ist einfach lustig.

Thema:
Kurzbeschreibung
Charly Bucket wohnt mit seinen Eltern und seinen vier Großeltern in einem kleinen Haus ganz in der Nähe von Willy Wonkas wunderbarer Schokoladenfabrik. Leider ist die Familie aber so arm, dass Charly nur einmal im Jahr zu seinem Geburtstag eine einzige Tafel Schokolade geschenkt bekommt. Und auch sonst gibt es bei Buckets eigentlich immer zu wenig zu essen. Doch eines Tages hat Charly ganz großes Glück und findet eine der fünf goldenen Eintrittskarten, mit der er und sein Großvater Josef – zusammen mit den vier anderen Gewinnern – Willy Wonkas Schokoladenfabrik besichtigen dürfen. Zwischen Schokoladenwasserfällen, Leucht-Lutschern, Erdbeersaft-Wasserpistolen und einer Bonbonjacht erschließt sich den beiden Buckets eine phantastische und wundersame neue Welt. Während Charlie die Führung von ganzem Herzen genießt, stehen den anderen Kindern, weil sie im Gegensatz zu Charlie ziemlich vorlaut, verwöhnt und frech sind, einige unangenehme Erlebnisse bevor.

Bei der ärmlichen Lebensweise der Familie, erinnern einige Passagen stark an Charles Dickens. Wenn die Ula-Lupas (kleine Männer, welche uns bis zum Knie reichen) aber anfangen zu singen, ist das Thema ganz der Struwwelpeter.
Die Geschichte ist durch den Humor, den der Vorleser Ulrich Noethen hevorragend aufnimmt, für Eltern und Kinder gleichermaßen geeignet.
Außerdem kann man der Geschichte überhaupt nicht anmerken, dass sie schon über 40 Jahre alt ist.

Ich bin gespannt, wie Tim Burton das Buch umgesetzt hat.
Bangor
 

Beitragvon Odetta » Mittwoch 14. September 2005, 11:18

möcht keinen neuen thread eröffnen, aber ich hab da ne frage zu roald dahl!

in dem buch "küsschen küsschen" gibts eine kurzgeschichte: "Georgy Porgy"
und der letzte satz lautet: "Mut, lieber Freund", rief ich ihm nach. "Seien Sie nicht traurig. Es gibt immer Balsam in Gilead."
gilead? roland? bin verwirrt! :confused2: oder steh ich auf der leitung? :lol:
vielleicht kennt jemand die geschichte, und kann mir sagen was das bedeuten kann!
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Beitragvon Coffinhunter » Donnerstag 15. September 2005, 05:04

@Odetta
hab das Buch zwar nicht gelesen.... aber klickst du hier weist du mehr!
MFG Coffin

Edit: Wie war das doch gleich mit total irre :P (kenn das ja, hetze auch jedem Hinweis hinterher... :mrgreen: )
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Beitragvon Odetta » Donnerstag 15. September 2005, 08:13

:remybussi: vielen dank coffinhunter!
....also ein alter, biblischer ort. hm...erklärt den letzten satz zwar nicht, aber was solls. irgendeinen hintergrund wirds schon haben!
alle balken haben das selbe zentrum! :wink: :mrgreen:

Edit: Wie war das doch gleich mit total irre (kenn das ja, hetze auch jedem Hinweis hinterher... )

:rofl3: kann nichts dagegen machen! wörter aus roland´s welt in anderen büchern zu lesen...also das hat schon was! :D
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Beitragvon Bangor » Donnerstag 15. September 2005, 08:32

Hm... Coffi hat recht. Ich habe noch eine weiter gehende Vermutung.
Es gibt nämlich ein Volkslied (Traditional oder Gospel), welches heißt:

There is a balm in Gilead

Daher denke ich mal, dass es sich dabei um einen englischen oder amerikanischen Sinnspruch handelt. Ähnlich wie bei uns "Noch ist nicht aller Tage Abend" oder so.

Hier der Text:

There is a balm in Gilead
To make the wounded whole
There is a balm in Gilead
To heal the sin sick soul

Sometimes I feel discouraged
And think my work's in vain
But then the Holy Spirit
Revives my soul again

If you can not preach
Like Peter
If you can not pray
Like Paul
You can tell the love of Jesus
and say, "He died for all."


Ich denke, das beantwortet Deine Frage. :wink:
Bangor
 

Beitragvon Odetta » Donnerstag 15. September 2005, 09:09

:knuddel2: bangor! das ergibt schon viel mehr sinn!! :D wie hast du das denn gefunden? nagut wer kommt da schon drauf, wenn man die geschichte liest. :roll:

kann sie nur empfehlen!! ganz tolles werk! skuril und zum schmunzeln!

dank euch beiden! :herz:
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Beitragvon Bangor » Donnerstag 15. September 2005, 09:31

Meistens liegt es an den Übersetzungen. Wenn das einfach wörtlich übersetzt wird, ergibt manches keinen Sinn. Oft handelt es sich dann um solche Sprüche.
Bangor
 

Beitragvon Gwenhwyfar » Donnerstag 15. September 2005, 11:55

Ich kann noch etwas hinzufügen; diese Zeile läßt sich auch in Edgar Allan Poes Der Rabe finde.

"Ah, du prophezeist ohn' Zweifel, Höllenbrut! Ob Tier, ob Teufel -
ob dich der Versucher sandte, ob ein Sturm dich ließ hierher,
trostlos, doch ganz ohne Bangen, in dies öde Land gelangen,
in dies Haus, von Graun umpfangen,- sag's mir ehrlich, bitt' dich sehr -
gibt es - gibt's in Gilead Balsam?- sag's mir - sag mir, bitt' dich sehr!"

---
"Prophet!" said I, "thing of evil!--prophet still, if bird or devil!
Whether tempter sent, or whether tempest tossed thee here ashore,
Desolate, yet all undaunted, on this desert land enchanted--
On this home by horror haunted--tell me truly, I implore:
Is there--is there balm in Gilead?--tell me--tell me I implore!"
Quoth the raven, "Nevermore."
...those were the days...der Rest ist sunshine.
Bild
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Beitragvon Odetta » Montag 19. September 2005, 07:37

sowas! ist mir noch garnicht aufgefallen....ts :shock:
danke für den tipp gwenhwyfar!
auf jeden fall kannte ich den spruch vorher garnicht!
wieder was dazu gelernt! :P
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Beitragvon Anke Sky » Samstag 19. November 2005, 21:09

Hallo Bangor,

ich wollte noch was zu "Charly und die Schokoladenfabrik" sagen. Es würde sich für dich sicher auch lohnen, dir mal andere Sachen von Roald Dahl vorzunehmen, seien es die Kinderbücher wie "Hexen, Hexen" oder "Sophie und der große freundliche Riese", "Matilda", "James und der Riesenpfirsich" oder seine Geschichten für Erwachsene, die es in "Küsschen, Küsschen" und "Und noch ein Küsschen" zu lesen gibt. Roald Dahl ist meiner Meinung nach einer der besten Autoren, die es gibt. Er schreibt mit so viel Witz und Sinn für Makabrem, ob Kinder- oder Erwachsenenbücher. Und alle Verfilmungen, die ich gesehen habe, waren gut gemacht und ganz im Sinne der Bücher. Auch Tim Burtons Fassung von "Charly ..." fand ich sehr gut. Bin gespannt, was du zu der Verfilmung sagst und ob du irgendwann mal mehr von Dahl liest. Wünsche dir auf jeden Fall noch viel Spaß mit deinem Hörbuch. Ach ja, auch Küsschen, Küsschen ist als Hörbuch erschienen. Drei Geschichten des Buches befinden sich auf 2 CDs. und werden gesprochen von Jürgen Thormann, dem Synchronsprecher u.a. von Peter O'Toole. Dieses Hörbuch kann ich nur empfehlen, wenn du auch gerne überaus schwarze Geschichten hörst oder liest. :mrgreen: :wink:
I thougt the whispering came from inside the walls
I heard some footsteps echoe in the deserted halls
But there was noone here

"Ghost" von "Anke Pekarsky"
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Beitragvon Gwenhwyfar » Sonntag 20. November 2005, 13:10

Anke Sky hat geschrieben:Roald Dahl ist meiner Meinung nach einer der besten Autoren, die es gibt. Er schreibt mit so

War. Der gute Mann ist seit 1990 verstorben.

Mir gefielen immer seine Kurzgeschichten. Sehr böse und im Krimibereich angesiedelt. Der Klassiker: Die Lammkeule.

Mehr Biographisches zu Dahl ist hier zu finden.
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