Iny Lorentz

Aus Vergangener Zeit

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Iny Lorentz

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 16. November 2004, 19:59

Ich lese gerade von der aus Köln stammenden Autorin ihren Roman "Die Kastratin". Bisher leicht zu lesen und ganz unterhaltsam.

Er spielt in Italien zur Zeit der Renaissance. Mädchen und Frauen war es bei der Höchststrafe verboten, in der Kirche und kirchliche Lieder überhaupt zu singen. Die 11-jährige Giulia, deren Vater Kapellmeister ist, hält sich jedoch nicht daran und nutzt heimlich jede Gelegenheit, ihre außergewöhnliche Stimme zu schulen.
Als bei einer wichtigen Messe der Vorsänger ausfällt, fallen Giulias Vater und dem verantwortlichen Pater in ihrer Verzweiflung nur eine Lösung ein: Giulia wird als Junge verkeidet und übernimmt als "Giulio" den Part. Die Resonanz ist überwältigend und bringt für Giulia ein damatisches Schicksal mit sich: Von nun an reist sie als Kastrat verkleidet mit ihrem Vater durch das Land, stets in der Angst vor Entdeckung. Zusätzliche Schwiegkeiten kommen auf, als sich Giulia auch noch verliebt ...

Bin jetzt etwa auf Seite 120. Mal schauen, was noch so kommt ...

Weitere historische Romane der Autorin sind: "Die Goldhändlerin" und "Die Wanderhure".
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 20. November 2004, 13:15

Bin inzwischen mit der "Kastratin" fertig. Ein gutes Buch, wenn auch nicht überragend.
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Beitragvon Levia » Montag 29. August 2005, 14:09

Ich las von ihr vor einiger Zeit "Die Wanderhure"..
Ist ziemlich schnell zu lesen, auch unterhaltsam, aber überragend ist es nicht..

Es geht um ein Mädchen/Frau die verstoßen wird, da sie nicht jungfräulich in die Ehe geht. Dies jedoch war ein Plan ihres Ehemanns, der sich nur den Besitz ihres Vaters unter den Nagel reißen will und sie am Abend der Ehe (bzw. Untersuchung der Jungfräulichkeit) vergewaltigen läßt.
Sie wird zur Wanderhure und kehrt im Laufe der Geschichte wieder in ihre Heimat zurück um die Wahrheit zu beweisen.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 29. August 2005, 15:04

Ich bin Iny Lorentz vor einer Weile in einem Autorenforum begegnet. Zuerst fand ich das interessant, mit der Autorin "live" zu reden, aber was ich sehr merkwürdig fand: Als ich "kritisierte" dass sowohl "Die Kastratin" als auch "Die Goldhändlerin" und "Die Tartarin" unabhängig voneinander von einer Frau handeln,. die sich auf der Flucht als Mann verkleidet, gab es eher eine pikierte Reaktion und meine Bemerkung dieser Auffälligkeit wurde als sehr unwesentlich abgetan. Schade.

Ich bleibe jedenfalls dabei: So unterhalsam die Bücher auch geschribeen sind (sein mögen), ich finde es merkwürdig und a bissal billig, dieses Motiv überzustrapazieren.
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Beitragvon Esprit » Donnerstag 1. September 2005, 16:08

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Ich bin Iny Lorentz vor einer Weile in einem Autorenforum begegnet. Zuerst fand ich das interessant, mit der Autorin "live" zu reden, aber was ich sehr merkwürdig fand: Als ich "kritisierte" dass sowohl "Die Kastratin" als auch "Die Goldhändlerin" und "Die Tartarin" unabhängig voneinander von einer Frau handeln,. die sich auf der Flucht als Mann verkleidet, gab es eher eine pikierte Reaktion und meine Bemerkung dieser Auffälligkeit wurde als sehr unwesentlich abgetan. Schade.



:P das ist ja klasse!*lol* kenn die Bücher zwar nicht, aber wenn das so ist, das muss ja voll peinlich gewesen sein für die!! Das ist ja dann echt billig... :roll:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 1. September 2005, 19:16

Was mich am meisten irritierte: Meine "Kritik" (dabei erwähnte ich noch extra, dass ich "Die Kastratin" gut fand, es war also eher eine Feststellung) wurde von einer weiteren Leserin ebenfalls abgetan. Sie meinte sogar, dass ihr selber gar nicht aufgefallen sei, dass sich die Bücher dahingehend ähneln und ob ich mich etwa nie selber als Mann verkleidet hätte. Nein, hab ich nicht, aber scheinbar finden das alle außer mir normal. :mrgreen:
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Beitragvon Levia » Donnerstag 1. September 2005, 19:19

*lol* super Begründung..
Zur Beruhigung: auch ich habe mich noch nie als Mann verkleidet.. :mrgreen:
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Beitragvon Esprit » Donnerstag 1. September 2005, 20:23

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben: und ob ich mich etwa nie selber als Mann verkleidet hätte. Nein, hab ich nicht, aber scheinbar finden das alle außer mir normal. :mrgreen:


*lol*michkaputtlachgröhl* :rofl3:
Nee Ginny, ich find das auch nicht normal...*prust*
aber vielleicht solltens wir ja mal ausprobieren, womöglich habn wir ja was verpasst... :mrgreen: :P

bin jetzt richtif neugierig auf "Die Wanderhure", schöner Titel übrigens... :wink:
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Beitragvon jule » Samstag 3. Dezember 2005, 15:16

Die Wanderhure hab ich mir diese Woche auch gekauft und werd jetzt gleich mal mit dem Lesen anfangen!! Und danach verkleid ich mich als Junge :rofl:
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Beitragvon jule » Sonntag 18. Dezember 2005, 13:55

Ich bin jetz ca. auf Seite 200 oder so! Gefällt mir recht gut bis jetzt! :D
Ich hätt nich gedacht, dass es sich so leicht liest, aber is sehr unterhaltsam bis jetzt! 8)
Aber ich glaub nicht, dass ich noch mal was von Iny Lorentz lesen werde. Mal schauen, aber bis etzt klingt alles sehr ähnlich und sooo toll find ichs nun auch wieder nicht, dass ich noch n paar andere Bücher in dem Stil lesen muss. Naja jedenfalls find ich Die Wanderhure bis jetzt sehr unterhaltsam und spannend, aber wie die anderen hier so nicht überragend.
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Beitragvon jule » Sonntag 8. Januar 2006, 12:08

Huch! Ich hatte ganz vergessen meinen Gesamteindruck zu posten!
Also ich hab das Buch ja schon ein paar Wochen durch jetz und es hat mir zum Ende hin immer mehr gefallen!! Sogar so sehr, dass ich glaub ich doch noch mehr von Iny Lorentz lesen werd! Auf jeden Fall die Fortsetzung von Die Wanderhure, weil mich jetz schon interessiert was da noch so weiter passiert! :P

Mein liebstes Kapitel war dieses Eine gefährliche Reise oder wies hieß! Das war so mittig wo die ganzen Huren da halt ewig rumziehn! Mit Gerlind und Berta mein ich.. Hach wie hieß denn das noch.. hm naja jedenfalls hats mir im großen und ganzen schon sehr gut gefallen das buch!! 8)
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Beitragvon susa » Freitag 2. Juni 2006, 07:30

Ich hab meiner Mam Die Wanderhure mal geschenkt, und als mir zuhause der Lesestoff ausging hab ichs auch gelesen.
War ein recht unterhaltsames Buch, spannend- das mich sowas jedoch anspricht ist nicht verwunderlich, ich habe ein Faible für historische Romane. Die ganzen Wendungen und Schicksalsschläge sind nicht schlecht gemacht, und da der Leser ahnt das es der Wanderhure gelingen wird die Bösen ihrer grechten Bestrafung zuzuführen ist es auch recht amüsant mitzuraten wies denn passieren wird. Wie gesagt, war unterhltsam, aber ob ich die Fortsetzung lesen will weiß ich noch nicht.
Nachdem ich hier gelesen und bei Amazon gesehen hab dass sich bei Iny Lorentz das Motiv der verkleideten Frau anscheinend öfters wiederholt werd ich mir noch ein Buch von ihr aussuchen- aber genau aussuchen, denn die anderen kann ich mir dann ja eh sparen. :P
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Beitragvon Leila2002 » Donnerstag 24. August 2006, 14:08

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Was mich am meisten irritierte: Meine "Kritik" (dabei erwähnte ich noch extra, dass ich "Die Kastratin" gut fand, es war also eher eine Feststellung) wurde von einer weiteren Leserin ebenfalls abgetan. Sie meinte sogar, dass ihr selber gar nicht aufgefallen sei, dass sich die Bücher dahingehend ähneln und ob ich mich etwa nie selber als Mann verkleidet hätte. Nein, hab ich nicht, aber scheinbar finden das alle außer mir normal. :mrgreen:


:laugh: :laugh: :laugh:

Da kann man einfach nur lachen.

Habe gerade das Buch "Die Löwin" bei amazon gesehen. Hörte sich nicht so schlecht an. Werde es wahrscheinlich lesen. Ich glaube in diesem Roman verkleidet sic keine Frau als Mann. :lol2: Aber soweit ich weiß führt eine Frau eine Armee.
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Beitragvon Quidam » Mittwoch 15. November 2006, 08:27

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Ich bin Iny Lorentz vor einer Weile in einem Autorenforum begegnet. Zuerst fand ich das interessant, mit der Autorin "live" zu reden, aber was ich sehr merkwürdig fand: Als ich "kritisierte" dass sowohl "Die Kastratin" als auch "Die Goldhändlerin" und "Die Tartarin" unabhängig voneinander von einer Frau handeln,. die sich auf der Flucht als Mann verkleidet, gab es eher eine pikierte Reaktion und meine Bemerkung dieser Auffälligkeit wurde als sehr unwesentlich abgetan. Schade.


Ich hab das damals ja auch live miterleben dürfen. :lol2:
Das 'Problem' dabei war, dass es eben eine Buchvorstellungsrubrik war und da sind verständlicherweise keine negativen Kommentare gerne gesehen.

Grüße
Quiddy
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Beitragvon Hanna » Freitag 5. Januar 2007, 15:19

ich habe mir schon ein paar von ihrne Romanen ausgeliehen aber um erhlich zu sein fand ich die nicht so toll. bis zur Hälft hat es mir noch spaß gemacht zu lesen aber dann musste ich mich immer zwingen und es stimmt schon dass sie das Thema "arme gedemütigte Frauen" ein bischen arg über strapaziert.
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