Comics

Fragen, Beschwerden, Anregungen, Hinweise

Moderator: theklaus

Beitragvon Gwenhwyfar » Freitag 9. Februar 2007, 23:22

Martin, es wäre für den ganzen Comic-Bereich vielleicht besser, wenn nicht für jedes einzelne neuerschienene Comic ein Thread eröffnet wird.
Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber daß die Startbeiträge ausschließlich aus Pressetexten bestehen und weder Deine eigene Meinung noch Deinen Wortlaut widerspiegeln, macht diesen ganzen BookOla-Bereich für mich zu einer uninteressanten, extrem selten besuchten Forumsnische.
In erster Linie suchen wir doch alle das Gespräch, die Diskussion - doch Du startest Werbe-Threads, in die fast nie geantwortet wird, denn wer will schon Werbefloskeln lesen, die nach dem copy-paste-Verfahren hier reingestellt worden sind? Bei der nächsten Thema-Eröffnung bitte mehr Eigenes, mehr Herzblut. ;- )
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Beitragvon Martin65 » Samstag 10. Februar 2007, 10:15

türlich würde einer reichen, dann wirds aber wieder unübersichtlich weil man nicht mehr durchblickt oder findet was vorgestllt wurde. in jedem einzelnen kann über den comic diskutiert werden. wenn nicht auch kein problem.

um alles in eigenen worten zu schreiben fehlt mir die zeit. ich besitze auch diese alle gar nicht selber. sondern stelle viele verschiedene comics vor. ich möchte damit zeigen was es alles an comics in deutschland gibt. wenn der eine oder andere sich daraufhin welche zulegt reicht mir das völlig als wenn niemand kauft aber seitenlange diskussionen geführt werden. ich mache im grunde das was die verlage tun sollten, ihre comics in NICHTCOMICForen vorzustellen, zb. Krimis in Krimiforen, Fantasy in Fantasyforen. Eine Harry Potter Parodie im Harry Potter Forum. Deshalb mache ich es mir einfach und kopiere Texte von den Verlagsforen, mit einverständnis der Verlagsredakteure.

mein sinn und zweck des ganzen ist einfach ein paar der Millionen NICHTCOMICLESER zu zeigen das es sich doch lohnt comics zu lesen und das es kein schund ist den man nur mit der kneifzange anfassen kann.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Samstag 10. Februar 2007, 11:03

Gegen Dein Anliegen ist ja auch nichts einzuwenden, aber mehr Eigenes hätte vielleicht größeren "Erfolg". :sweet
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Beitragvon Martin65 » Samstag 10. Februar 2007, 11:08

vielleicht, vielleicht nicht. - auf jeden fall ist es ein "Kampf gegen Windmühlen". In Deutschland muß leider noch viel passieren, damit Comics in den Köpfen der Bevölkerung gleichberechtigt gelesen werden wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften.

ich versuche es in 5 verschiedenen Foren, ein paar Leser zu gewinnen. Da isses halt manchmal leichter, die Artikel von den Verlagen zu nehmen.
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Beitragvon Schnie » Samstag 10. Februar 2007, 11:50

Martin65 hat geschrieben: Da isses halt manchmal leichter, die Artikel von den Verlagen zu nehmen.


Das ist aber nicht unbedingt der Sinn eines Diskussiosnforums. Ich möchte dich bitten in Zukunft doch eigene Beiträge zu schreiben. Eigentlich verstoßen deine Beiträge sogar gegen die Forenregeln (Werbung) :laugh:

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Beitragvon Martin65 » Samstag 10. Februar 2007, 12:01

dann diskutiere doch über die comics. ganz einfach, ob auf grundlagen von eigenen oder fremden texten ist doch letzlich egal. das diese nicht stattfinden liegt eher daran, das die meisten hier keine comics lesen.
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Beitragvon Schnie » Samstag 10. Februar 2007, 16:41

Jetzt soll ich über etwas diskutieren was mich nicht die Bohne interessiert. Martin, du kannst du doch keinen zum diskutieren zwingen, nur damit deine Werbebeiträge ein Berechtigungsdasein haben :laugh: :laugh: :laugh:

das diese nicht stattfinden liegt eher daran, das die meisten hier keine comics lesen


Und aus diesem Grund ist sind diese Massen an Werbebeiträgen noch weniger verständlich. Du siehts doch das sich keiner interesiert. Du kannst gerne weiter für deine Comics werben. Ich werde dir dafür auch einen extra Thread erstellen :) ist also ein Freibrief für Werbung wenn du es so willst.
Wenn sich darin eine Diskussion über einen Comic entwickelt, werde ich selbstverständlich die Beiträge in einen eigenen Thread teilen. Dafür sind wir ja da :lookaround:

Schnie :monstereyeroll_lightgreen:

PS Hast du dir schon mal überlegt, dass es daran liegen könnte, dass deine Beiträge zu unpersönlich waren und sich deshalb keiner auf eine Diskussion eingelassen hat?! Wäre ja auch ne Möglichkeit.
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Beitragvon Martin65 » Samstag 10. Februar 2007, 19:39

wir haben unterschiedliche meinungen, deshalb muß ich mal sehen ob und wie ich weitermache.



das mit den comictipps hab ich inzwischen gesehn, wenns für euch so ok ist, kann ich auch damit leben. :)
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Beitragvon Martin65 » Mittwoch 21. Februar 2007, 19:43

... ich denke, dass zunächst von allen Seiten weiter daran gearbeitet werden muss, dass der Markt größer wird. Da helfen zum einen natürlich die von Stefan angesprochenen Mechanismen wie Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Vertrieb, die es so gut wie möglich auszubauen gilt.

Zum anderen muss natürlich hierzulande die Nachfrage noch geschaffen werden, und da finde ich einen Satz interessant, den ich gerade in einer Besprechung von Jonas Engelmann zu David B.s "Die heilige Krankheit" in "Kultur und Gespenster" gelesen habe - der vor allem für Independent-Comics geltend gemacht werden kann, und deren mögliche Attraktivität ganz gut auf den Punkt bringt:


Zitat:
"Zwei der in Deutschland erfolgreichsten Comics der letzten Jahre, Marjane Satrapis Persepolis und Craig Thompsons Blankets, sind nur die bekanntesten Exempel einer ganzen Welle autobiografisch gefärbter graphic novels. Georg Seeßlen beschreibt den Comic als zeichnerische Form des Dabeiseins, deren Intensität von keinem Film erreicht wird, weil abgesehen von einem Zeichenmitttel nichts zwischen dem Subjekt und der Welt steht. Vielleicht ist es diese extreme Subjektivität, kombiniert mit der gleichzeitigen enormen Reflexionsmöglichkeit durch die Verbindung von Text und Bild, die das autobiografische Element herausfordert: eine permanente Selbstreflexivität auf verschiedenen Ebenen, die auch David B.s Die heilige Krankheit durchzieht."


Ich denke, gerade in dieser Unmittelbarkeit liegt das Potenzial, Leute zu begeistern, die sich bislang hauptsächlich für Literatur und Film interessieren und eben erst noch an diese relativ neue Art von Comics herangeführt werden müssen. Und dass andere dieses Potenzial offenbar auch sehen, macht doch Hoffnung...

(Dirk Rehm, Reprodukt)

das kann ich nur unterstreichen, dabei möchte ich auf meine Weise helfen, das mehr Leute Comics lesen, egal ob Mangas, Frankobelgier, Superhelden und und und
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