Minette Walters

Da kommt Spannung auf

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Minette Walters

Beitragvon Leila2002 » Mittwoch 9. Mai 2007, 16:53

Auf Wunsch der "faulen" Ginni :lol2: mache ich mal diesen Thread.

Habe zwar noch kein Buch von ihr gelesen, wollte aber heute oder morgen mit dem Roman Das Echo anfangen.

Hat einer von euch diesen Roman schon mal gelesen oder andere Bücher von Walters?



:hallo:
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Beitragvon Gwenhwyfar » Mittwoch 9. Mai 2007, 21:41

Ich kenne von ihr Die Bildhauerin und Die Schandmaske; beide Werke sind recht ähnlich. Es würde mich auch nicht wundern, wenn sich alle ihre Thriller ähneln. Jedenfalls, nach meinem Geschmack waren beide nicht. :rolleyes: Irgendwie zu düster, zu tief in menschlichen Abgründen. Zwar lese ich gern ab und zu einen Thriller, doch Themen wie Inzucht, Kindesmißbrauch, Mißbrauch von Schutzbefohlenen liegen mir nicht wirklich. :-/
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 10. Mai 2007, 16:06

Ja, ähnlich sind sie sich schon, eine Freundin, die vier oder so gelesne hat, hat deswegen auch irgendwann aufgehört, weil sie mit jedem Buch etwas weniger begeistert war. Ich habe als Erstes "Das Eishaus" gelesen. Unterhaltsam, aber nicht mordsmäßig spannend, plätschert etwas dahin. Danach "Die Bildhauerin", das gefiel mir gut wegen der recht originellen Hauptverdächtigen. Dann "Die Schandmaske", glaub ich, war okay, aber zu ähnlich. "Fuchsjagd" habe ich begonnen, aber nach etwa 70 Seiten weggelegt, weils mir zu langweilig war. Die anderen waren thematisch nicht mein Fall, bis auf "Dunkle Kammern", weil ich Bücher über Amnesie recht gerne mag, das will ich noch lesen. Es stimmt, dass sie oft sehr sozialkritische Themen aufgreift. Das ist mir zu "modern", beim Krimi will ich lieber Morde aus ganz persönlichen Interessen haben, keinen politischen Beigeschmack. "Des Teufels Werk" etwa bringt den Bürgerkrieg in Sierra Leone hinein, das ist nicht mein Ding.
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Beitragvon Leila2002 » Sonntag 13. Mai 2007, 13:46

So, habe ca. 80 Seiten gelesen (zu mehr hatte ich einfach keine Zeit).

Meine Meinung: Ein solider Krimi. Nix besonders. Ein toter Penner wird in einer Garage einer reichen Frau gefunden. Misteriös ist, dass diese Frau sich für den Penner interessiert, in dem sie ihn beerdigen lässt und sich für seine Vergangenheit interessiert. Ein Journalist will herausfinden warum sie sich so verhält. Die Frau slebst behauptet sie kenne diesen Mann nicht.

Da ich nur sehr wenige Krimis oder Thriller lese (außer im historischen Bereich) kann ich nicht auch richtig einschätzen, ob es ein schlechter oder guter ist. Deswegen solide. Aber ich werde ihn auf jeden Fall zu Ende lesen.
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Beitragvon Leila2002 » Sonntag 3. Juni 2007, 12:27

Habe das Buch vor ein paar Tagen zu Ende gelesen. War ganz ok, mehr aber auch nicht.
Die Charaktere handelten für mich oft unlogisch und die Story hatte einen pseudo-sozialen Touch.
Es ging um Obdachlose in London, ihr Leben und ihre Geschichten. Diese ganze sentimentalen Nebenstory lenkte eigentlich nur von der Hauptgeschichte, dem Verbrechen ab.
Meine Meinung nach überflüssig.
Die Aufklärung des Verbechens war ganz gut, doch die Lösung ein wenig voraussehbar.

Fazit: War ganz ok, aber ich weiß nicht, ob ich noch ein Buch von ihr lesen werde.
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Beitragvon Morgaine le Fay » Sonntag 3. Februar 2008, 15:02

"Die Bildhauerin" fand ich auch nicht so besonders, aber "Dunkle Kammern" war recht gut. Mir gefiel die Thematik und am Schluss die plötzliche Wendung der Handlung. Zum Schreibstil kann ich leider nichts sagen, dafür ist das schon zu lange her. :(
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