Jeffrey Eugenides

Liebe, Drama und Alltägliches

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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 5. April 2004, 14:29

Jep, ist auch von ihm. Und neulich las ich, daß "Die Selbstmordschwestern" endlich wieder neu verlegt wurde in Deutschland - das Buch gab es nämlich ziemlich lange nicht. Frechheit. :mrgreen:
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Beitragvon Esprit » Montag 5. April 2004, 14:43

Gwenhwyfar hat geschrieben:Jep, ist auch von ihm. Und neulich las ich, daß "Die Selbstmordschwestern" endlich wieder neu verlegt wurde in Deutschland - das Buch gab es nämlich ziemlich lange nicht. Frechheit. :mrgreen:


ja,das hab ich mir letzte Woche gekauft,bin per zufall drüber gestolpert,nachdem ich cshon bei Amazon und sonstwo vergeblich danach gesucht habe...ist ein schönes Cover,nur warum gebunden,wenns schon mal erschienen ist?kostete immerhin 17 Euro...fang heut noch damit an,wenn ich "Der Schwarm" fertig habe...
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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 5. April 2004, 14:53

Ha! Ich hab die billige Taschenbuchausgabe, kostete etwa nur 6 Euro. Hat aber ein sehr häßliches Cover...lila... :rolleyes:
Egal, Inhalt zählt. :mrgreen:
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Beitragvon Esprit » Dienstag 6. April 2004, 19:35

Konz hat geschrieben:
Nur eines habe ich nicht verstanden:
Es gibt da einen komischen Satz, der mir rätselhaft erscheint, vielleicht nur ein Übersetzungsfhler,ihr könnt mir sicher helfen.

Es ist die Stelle wo sie im Haus sind und Lux einem der Jungs die Hose öffnet.
Da steht: "Der Reißverschluss öffnete sich unseren Rücken hinunter"(Deutscher Taschenbuchverlag, 2.Auflage November 2000, ISBN 3-423-08517-7, Seite 209, unteres Drittel der Seite)

Was soll das? Wer kann mir helfen?


Als ich zu der Stelle kam,hab ich das so verstanden,dass das ne komische redeweise zu "es lief uns kalt den Rücken runter" oder "Wir kriegten Gänsehaut",aber stimmt,ich musste den satz auch 2mal lesen...
ansonsten hätt ich mehr erwartet von dem Buch,es ist zwar schön schaurig-düster,ein bisschen seltsam ist es aber schon...habs vielleicht auch aus lauter Neugier ein bisschen zu schnell gelesen,aber bei solchen Büchern muss man glaub ich doch "zeit" dafür aufbringen,um es wirken zu lassen...
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Beitragvon Gwenhwyfar » Freitag 11. Februar 2005, 00:02

Ich denke, es ist einfach nur symbolisch gemeint. Lux öffnet einem der Jungs die Hose, aber alle Umstehenden fühlen sich selbst, als seien sie dieser Junge - dieses Mifühlen/Dabeisein plus dem, was Esprit schon anmerkte, halte ich für die Deutung.
Kurz darauf schreibt Eugenides
Sie tat es mit Chase Bell, aber wir fühlten alle, daß sie es mit und tat, (...)


Also meiner Meinung nach keine amerikanische Redewendung, sondern eine abstrakte und bildhafte Formulierung des Autors.
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Beitragvon Levia » Montag 11. Juli 2005, 12:35

Hab vor ein paar Tagen "Die Selbstmordschwestern" gelesen und fand es ganz gut!
Hätte nicht gedacht, dass sich die vier verbliebenen Schwestern am selben Tag umbringen, fand das irgendwie zu geknubbelt, aber Eugenides schreibt wirklich toll!
Hab mir direkt "Middlesex" geholt, hoffe das Buch enttäuscht mich nicht.. ;)
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Beitragvon Annie_! » Freitag 29. Juli 2005, 16:10

Hab Die Selbstmordschwestern jetzt auch gelesen und hat mir auch ziemlich gefallen. 8) Ich mochte diese traurige, düstere, mysteriöse Stimmung die die ganze Zeit war ... das passt irgendwie zur Zeit grad total!! :P Ich fand auch, dass das Buch zum Ende hin immer besser wurde und eben gerade der Schluß hat mir schon recht zugesagt. Und wie es erzählt wurde, so aus der Sicht dieser paar Jungen, das fand ich auch sehr schön ... alles so seltsam und wirr, jawohl!! 8) :mrgreen:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 29. Juli 2005, 17:52

Ich überlege schon seit längerem, mal "Middlesex" zu lesen ...
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Beitragvon Esprit » Sonntag 31. Juli 2005, 09:50

ja, das wird dir bestimmt gefallen, ich fands viel besser als "Selbstmordschwestern"...
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Beitragvon Levia » Sonntag 31. Juli 2005, 13:09

Hab heute im Zug mit "Middlesex" angefangen und finds toll! Besser als "Selbstmordschwestern".. Aber abwarten..
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Beitragvon Levia » Mittwoch 3. August 2005, 15:54

Bin bei der Hälfte.. Ist echt klasse! Dachte anfangs, dass es etwas langweilig werden könnte, da ja erst die Geschichte von seinen Großeltern, dann die seiner Eltern und dann seine erzählt wird, aber die sind sowas von fesselnd!
Bin gerade bei seiner Geburt..
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Beitragvon Levia » Donnerstag 4. August 2005, 15:37

Hab gerade "Middlesex" beendet.. Sehr zu empfehlen..
Ist das ein biographisches Buch? Weil es sehr viele Übereinstimmungen zu seinem Leben gibt?!
Eigentlich ist das Buch in zwei Teile geteilt: Seine Familiengeschichte und sein Umgang mit seinem Leben als Hermaphrodit, bzw. die Entdeckung dessen..
Beide Teile sind wunderbar geschrieben!

Zu seinen Berlin Zeiten wohnte er übrigens in der Straße, in der ich jetzt wohne.. :P
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